Aus der CeBIT nach 33 Jahren

Aus der CeBIT nach 32 Jahren.

Für das „Centrum für Büro- und Informationstechnik“ kurz CeBIT ist nun die letzte Messe endgültig gelesen worden. Nach 33 Jahren wird die Cebit eingestellt bzw. Teile davon in die Hannover Messe zurück integriert. Die für das Frühjahr 2019 geplante CeBIT wird bereits nicht mehr stattfinden, das hat die Deutsche Messe AG am gestiegenen Tag mitgeteilt.

Das Aus der CeBIT kommt keines Falls überraschend, so hatte ich hier an dieser Stelle bereist 2009/2010 „CeBIT 2009 – Der Hermes brennt lichterloh“ und „CeBIT 2010: Von der Leit- zur light Messe“ über das Ende der früheren Computer-Leitmesse auf dem größten Messegelände der Welt geschrieben. Als Grund, hat die Messe, wen Wunders den seit Jahren herrschende Besucherschwund angegeben.

Die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität unseres Unternehmens lässt leider keinen anderen Schritt zu.

Meiner Meinung nach hat die Deutsche Messe AG in Hannover viel zu lange an der seit 10 Jahren veraltet Messe festgehalten. Ich selber war nach 2010 nach über 16 treuen CeBIT Jahren nicht mehr auf der Messe. Zuletzt hat man dieses Jahr versucht, den Ansatz zu ändern und die Veranstaltung als „Europas führendes Digital-Event“ neu zu positionieren.

Ich sage leise lebe wohl zum Centrum für Büro- und Informationstechnik! Andere Messen & Events in Deutschland und Europa haben den Platz der CeBIT schon lange übernommen.

Modedesigner Jeremy Scott protestiert mit bunten Models

Jeremy Scott: "Das einzig Illegale an diesem Alien ist sein gutes Aussehen!" (Bild: Jeremy Scott)

In Anspielung auf die rigide Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump, der illegale Einwanderer als “Aliens” bezeichnet, hat der italienische Modehersteller Moschino seine beiden Supermodels Gigi Hadid und Kaia Gerber in blauer und grüner Hautfarbe ablichten lassen. Darunter das Statement von Creative Director Jeremy Scott: “Das einzig Illegale an diesem Alien ist sein gutes Aussehen!” Im Social Web löste das eine hitzige Debatte aus. Das Bild sollte eine Diskussion über die restriktive Einwanderungspolitik der USA und den symbolischen Begriff “Alien” auslösen.

 

“Sind sie orange, blau, gelb oder grün? Spielt es eine Rolle? Es sind unsere Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Verwandten und Menschen, die wir lieben,” so Jeremy Scott.

Das umstrittene Einreiseverbot für Muslime aus sieben Ländern wurde am Mittwoch vom Obersten Gericht der USA bestätigt. Für Aufregung sorgte zuletzt auch die Trennung der Einwanderer-Kinder von ihren Eltern. Neben Zuspruch hat Scott in erster Linie Kritik auf Instagram geerntet.

“Du willst eine Diskussion anregen? Hör’ auf, dieselben Models in blau anzumalen und es revolutionär zu nennen! Verändere das System und engagiere Models, die repräsentiert werden müssen. Geh’ auf die Straße und mach’ etwas Sinnvolles!”, lautete einer der Kommentare im Social Web. Positives Feedback kommt in Form eine Herz-Emojis von Model Linda Evangelista.

Praxistest Rollei C5i Carbon

Das Stativ Rollei C5i Carbon im Praxistest. (Bild: Rollei)

Als Tech-Journalist und leidenschaftlicher Hobbyfotograf habe ich mir mal das „Rollei C5i Carbon“ etwas näher angeschaut. Mit einer Arbeitshöhe von knapp 157 cm, klappbaren Beinen und einer maximalen Belastbarkeit von 8 Kilogramm bietet das C5i Carbon eine gute Arbeitshöhe für “normalgroße” Menschen. Bei meiner Körpergröße von 2,3 m, stößt das Carbonstativ jedoch an seine Grenzen. Davon abgesehen, bietet das Rollei C5i durch seine Konstruktion aus vier Segmenten und drei Auszügen ist der Beindurchmesser recht groß gehalten, was zur hohe Stabilität gegenüber Verwindungen beiträgt.

Abmessung
Das Gewicht von 1,34 Kilogramm inkl. und das Packmass von 43,5 cm ist ok, auch wenn es hier sicherlich kleinere Bauformen an Markt gibt. Das Stativ verfügt über Spikes am unteren Ende seiner Carbonbeine, diese sind jedoch unter den gummierten Füßen versteckt, die sich leider nur recht schwer entfernen lassen. Was wiederum durch den Kraftaufwand beim Abziehen dazu führt, dass die Gummifüße im hohen Bogen durch die Gegend fliegen. Recht ungünstig, wenn man in der Natur oder bei Dunkelheit unterwegs ist, denn die Chance die Gummikappen wiederzufinden ist hier nicht all zu groß.

Das Gewicht von 1,34 Kg inkl. Stativkopf ist ebenso wie das Packmass von 43,5 cm okay. (Bild: Rollei)
Das Gewicht von 1,34 Kg inkl. Stativkopf ist ebenso wie das Packmass von 43,5 cm okay. (Bild: Rollei)

Einbeinstativ integriert
Zwei der drei Stativbeine besitzen eine Neoprenummantelung, was gerade zur kälteren Jahreszeit ganz hilfreich sein kann. Die Neoprenummantelungen lässt aber bei Bedarf über den integrierten Klettverschluss entfernen. Die Mittelsäule des Rollei C5i lässt sich zudem entfernen und als Einbeinstativ mit einer Arbeitshöhe von maximal 164,5 cm inkl. des Stativkopfes nutzen.

Das Stativ Rollei C5i Carbon im Praxistest. (Bild: Rollei)
Das Stativ Rollei C5i Carbon im Praxistest. (Bild: Rollei)

Die Einbeinstativ-Funktion kann überzeugen und das Einbeinstativ macht aufgrund des geringen Gewichts durchaus Spaß. Doch auch hier steckt der Teufel im Detail. Die Verschraubung des Beins an Stativschulter ist recht leichtgängig und könnte eine zusätzliche Sicherung vertragen. Die Stativbeine selber sind in drei Stufen mit automatisch einrastenden Verstellhebeln ausgestattet, die es erlauben den Beinanstellwinkel in drei Stufen zu sichern.

Stativkopf
Der mitgelieferte Stativkopf (Model Kugelkopf) macht einen guten Eindruck. Auch das Montieren der Kamera auf der Wechselplatte auf dem Kugelkopf geht einfach. Der Kugelkopf ist gut und weich in seiner Bewegung und lässt sich dank der drei verbauten Wasserwagen leicht einstellen.

Der mitgelieferte Stativkopf (Model Kugelkopf) macht einen guten Eindruck. (Bild: Rollei)
Der mitgelieferte Stativkopf (Model Kugelkopf) macht einen guten Eindruck. (Bild: Rollei)

Fazit:
Das Rollei C5i hat mich in seiner Carbon-Ausführung überzeugen können. Insbesondere das kleine Packmass und das geringe Gewicht haben mich bei dem Stativ für knapp 300,- Euro überzeugt. Denn anderes als bei meinem Manfrotto-Stativ, welches knapp 5 kg wiegt und das ich vorwiegend fürs Drehen von Videos einsetzte, macht sich das geringe Gewicht recht schnell positive bemerkbar und die kleinen Abmessungen erlauben auch das Verstauen im normalen Koffer, sodass es z. B. im Flieger mit aufgegeben werden kann und nicht umständlich im Handgepäck transportiert werden muss. Größter Kritikpunkt am C5i sind die Gummifüße, die sich nur mit trockenen Händen und viel Kraftaufwand abmachen lassen.

Twitter: Anti-Bot Algorithmus außer Kontrolle

Bei Twitter scheint ein schlecht konfigurierter Anit-Bot Algorithmus unbescholtene Nutzer stumm zu schalten. (Bild: Twitter)

Mehre Twitter-Nutzer beschuldigen den US-Kurznachrichtendienst Twitter erneut einen, Anti-Bot-Algorithmus nicht richtig konfiguriert zu haben bzw. die Kontrolle über die Aktivitäten des Programms verloren zu haben. Zahlreiche Nutzer geben an, wegen einem simplen “Dankeschön” in der vergangenen Woche temporär oder gar dauerhaft gesperrt worden zu sein.

Fehlende Differenzierung
Die als „Shadowban“ bekannte Sperrung ist eine Benachrichtigungssperre, die die Posts eines Benutzers vor den anderen Nutzern verbirgt, ohne dass der Betreffende postende Twitter-Nutzer darüber informiert wird. Tweets eines solchen Nutzers werden nicht in der Twitter eigenen Suche berücksichtigt und auch nicht in Erwähnungen anderer oder in einem Antwort-Thread angezeigt.

Der Shadowban an sich ist grundsätzlich eine effektive Methode gegen unliebsame Bots und Spammer auf Twitter, da es einige Zeit dauern kann, bis der Betroffene merkt, dass er von Twitter stumm geschaltet wurde und dann womöglich zu einem neuen Account wechselt. Denn noch scheinen inzwischen gehäuft unbescholtene Twitter-Nutzer von solchen Shadowbans ungewollt Opfer geworden zu sein.

Bereits am 21. April 2018 wurden erste Stimmen auf Reddit laut, dass Nutzer glaubten, sie seien zu Unrecht von einem Shadowban betroffen. “Wer zurzeit harmlose Phrasen wie ‘Danke’ an einen Nutzer, der von einem Shadowban betroffen ist, schreibt, wird ebenfalls mit einem Shadowban bestraft, was zu einer Epidemie eingeschränkter Accounts führt”, so ein Nutzer auf Reddit.

Provokation
Vereinzelt geben Nutzer zudem an, dass ihre Accounts wegen eines simplen “Danke” sogar temporär gesperrt wurden. Seit dem Bekanntwerden der Vorfälle versuchen viele Nutzer, den Algorithmus zu provozieren. Es tauchen viele Tweets auf, in denen in langen Ketten “Thank You” geschrieben steht.

Am Mittwoch, vier Tage nach dem Aufkommen der Aufregung, folgte eine Stellungnahme vonseiten Twitters gegenüber “DailyDot“.

“Wir haben einige Fälle von Fehlalarmen identifiziert, die auf unsere Bemühungen zur Bekämpfung einer kürzlich erfolgten Spamkampagne zurückzuführen sind. Wir haben bereits Schritte unternommen, um das Problem zu beheben.”

Ob Twitter das automatisierte Sperren von Nutzerkonten in der Zwischenzeit schon unter Kontrolle bringen konnte, ist derzeit noch unklar.

Kommentar zur Freilassung von Deniz Yücel

Freilassung von Deniz Yücel. (Foto: WDR)

Nach mehr als einem Jahr ohne Anklage in türkischer Haft, ist Deniz Yücel heute freigelassen worden. Die Freilassung von Deniz Yücel ist zwar ein erster Schritt, aber Deniz Yücel ist nur einer der zahlreichen inhaftieren (deutschen) intellektuellen und oppositionellen in der Türkei. Ganz von der Frage abgesehen, was den plötzlichen Sinneswandel der türkischen Regierung ausgelöst hat. Offen ist zudem, welche Zugeständnisse oder Gelder für die Freilassung Deniz Yücel geflossen sind.

Doch eines ist jetzt schon sicher, die Türkei hat sich sehr weit von der Rechtsstaatlichkeit entfernt, sodass es ein sehr sehr langer Weg für die Türkei ist, bis man sich mit dem Thema der Beitrittsverhandlungen wieder auseinandersetzen kann. Zu groß ist die Lücke zwischen den Grundwerten der EU und dem realen handeln der türkischen Regierung. Denn noch kann man nicht sagen, ob und wann die Türkei jemals wieder auf rechtsstaatlichen Beinen stehen wird, sodass man ernsthaft über eine enge Zusammenarbeit oder geschweige einen EU-Beitritt reden kann.

Twitter 140 Zeichen sind Geschichte

Bei Twitter ist die 140 Zeichenbegrenzung Geschichte.

Nun ist es so weit, nach einer erfolgreichen Testphase, verdoppelt Twitter nun das Zeichenlimit von 140 auf 280 Zeichen. Jeder Nutzer kann ab sofort Tweets mit bis zu 280 Zeichen posten. Damit ist nun die alte 140-Zeichen-Regel endgültig Teil der Geschichte.

Kritiker sprechen bereits von der Abschaffung des signifikanten Alleinstellungsmerkmals des Kurznachrichtendienstes. Bereits in der Testphase entstanden kontroverse Diskussionen darüber, ob mehr Zeichen eine gute Idee sei. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen, 280 Zeichen lange Tweets können zur Überladung der Timeline führen.

Gewohnheit
Twitter beobachtete interessanterweise, dass während der Testphase die Probanden überraschenderweise fast alle innerhalb des alten Limits von 140 Zeichen blieben.

„Nur 5 Prozent der gesendeten Tweets waren länger als 140 Zeichen“, erklärt Aliza Rosen von Twitter.

Man könnte ihr an dieser Stelle entgegnen, dass es vielleicht am über Jahre hinweg gelernten Verhalten der Nutzer liegt.

Mehr Zeichen, mehr Interaktion
Besonders interessant ist, dass Twitter in der Testphase ermitteln konnte, dass länger Tweets auch automatisch zu mehr Interaktion führen. Das bedeutet: mehr Herzen und mehr Retweets. Ob dies ein Effekt ist, der einzig darauf beruht, dass die neue Zeichenlänge ein Novum darstellt, wird sich in Zukunft zeigen.

IGA 2017 – eine Weltreise durch die Gärten der Welt

Auf der #IGA17 in Berlin blüht und gedeiht eine Vielzahl exotischer Blumen und Pflanzen. (Foto: Thorsten Claus)

Seit dem 13. April 2017 bis hinein in den Oktober findet in Berlin in dem Park „Gärten der Welt“ die internationale Gartenausstellung IGA statt. Die Veranstaltung dauert genau 186 Tage, in denen ein spannendes und reichhaltiges Programm auf die Besucher wartet. Das Ziel der Ausstellung ist die Präsentation der ganzen Vielfalt der internationalen Gartenkunst, darunter seltene Flora und Fauna. Die Veranstalter erwarten mehr als 2 Millionen Gäste.

Die Ausstellung besteht aus Gärten aus allen fünf Kontinenten und zeigt die neuesten Trends der Gartenkunst aus der ganzen Welt. Die Besucher können sich in den unterschiedlichen Gärten, wie etwa dem Balinesischen-, Chinesischen-, Orientalischen- oder dem Renaissancegarten entspannen und die Pracht der Natur genießen.

Weltreise
Mit der Tageskarte für 20, – Euro kann man eine kleine Weltreise unternehmen und holländische Blumen bewundern, Wasserspiele sowie blühende Wasserrosen beobachten. Sich am Anblick wilder Orchideen im balinesischen Garten erquicken und danach beim traditionellen englischen Tee und Kuchen in Englischem Garten entspannen. Für die Fans fernöstlicher Tees, empfehlt sich ein Besuch in dem chinesischen Teehaus mit wunderschönem Blick auf eine im Teich befindliche Pagode.

Aussicht
Die Aussichtsplattform in Form einer Wolke namens Wolkenhain, auf einer Höhe von 120 Metern gelegen, bietet einen spektakulären Blick auf Berlin und das IGA-Gelände. Der Wolkenhain ist über die im Kartenpreis enthaltene Kabinenseilbahn erreichbar. Als Besucher der IGA kann man, so oft man will mit der Seilbahn fahren. Die maximale Höhe der Kabinenseilbahn beträgt 30 Meter und ihre Länge beträgt 1,5 Kilometer. In eine Gondel passen maximal 10 Personen und die Seilbahn hat eine Kapazität von 3.000 Personen pro Stunde. Wenn es voll ist, kann es schon mal vorkommen, dass man ein paar Minuten in der Schlange steht.

Fazit
Ein Besuch der IGA kann ich nur jedem Berlinbesucher und natürlich den Berliner selbst empfehlen. Man sollte auf jeden Fall schon genug Zeit mitbringen, um die überwältigende Vielfalt der #IGA17 bewundern zu können. Familien können übrigens auf dem Geländer u. a. gegen eine kleine Gebühr und ein Pfand einen Bollerwagen ausleihen, was den Besuch sicherlich für den einen oder anderen erleichtern dürfte. Die Tageskarte kostet 20, – Euro, ermäßigt 18, – Euro, Kinder von 7 bis 17 Jahre zahlen 5, – Euro.

Weiter Informationen zur IGA17 findet man unter www.iga-berlin-2017.de

Der Trend zur Flasche

Der Trend zur Flasche (Bild: Thorsten Claus)

Egal wohin man hinsieht, ob im Coworking Space, im Fitnessstudio und auf der Straße sieht man seit geraumer Zeit einen der Trends unserer Zeit – Flaschen! Angefangen hat es in Deutschland meines Erachtens nach vor 4-5 Jahren mit dem Berliner Startup Soulproducts GmbH und ihren Soulbottles genannten Glasflaschen, die sich wahrscheinlich am 2010 von Sarah Kauss gegründeten Unternehmen S’Well orientiert haben dürften. Sarah Kauss (41), gilt dank des Hypes um die Edelstahlflasche nun als eine der einflussreichsten Businessfrauen der USA. Das Forbes-Magazin setzte S’Well zudem auf Platz eins der am schnellsten wachsenden Firmen, die von Frauen gegründet wurden.

Nein zum Plastik-Kollaps
Die trendigen Flaschen sind immer mit dabei, und sie sind wie ein stummer Vorwurf an alle Umstehenden – seht her ich (der Träger) unternehme aktiv was gegen den vielen Plastikmüll. Denn wer eine (teure) Trinkflasche hat, schont die Umwelt, schließlich wirft man keine Einwegplastikflaschen auf den stetig wachsenden Müllberg an Land und auf hoher See.

Immer mehr Plastik treibt in unseren Ozeanen. (Foto: Ben Mierement/NOAA)
Immer mehr Plastik treibt in unseren Ozeanen. (Foto: Ben Mierement/NOAA)

Da verwundert es einen nicht, dass S’well’s Erfolg mit Edelstahlflaschen, eine Menge Nachahmer gefunden hat. Neben Soulbottles (Glas) währen hier noch Flask (Edelstahl) und ebenfalls auf den USA Klean Kanteen (Edelstahl) sowie das Schweizer Urgestein Sigg (Aluminium) zu nennen. Viele bieten doppelwandige Edelstahlflaschen mit bunten Mustern an und das teilweise deutlich günstiger. Zudem muss man bei Aluminium, Stahl und Glas keine große Angst vor giftigen Weichmachern in der Flasche machen. Ich habe mir daher die vorgerannten Flaschen mal näher angeschaut.

Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss. (Bild: Thorsten Claus)
Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss. (Bild: Thorsten Claus)

Soulbottle
Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss (auch als “Ploppverschluss” bekannt) wie man ihn von Bierflaschen her kennt, mit dem man den 3 cm breiten Flaschenhals sicher verschlissen kann. Hierdurch sind auch kohlensäurehaltige Getränke für die Soulbottle kein Problem. Die Soulbottle Flaschen kosten je nach Design zwischen 20-25 Euro das Stück. Da die Flasche aus Glas besteht, kann man sie natürlich nicht zum kalt- oder warmhalten verwenden.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Leicht zu reinigen
+ Spülmaschinengeeignet

– Keine Thermofunktion
– Nicht bruchfest
– Relativ Schwer

Die 592 ml (20 oz) fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen. (Bild: Thorsten Claus)
Die 592 ml (20 oz) fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen. (Bild: Thorsten Claus)

Klean Kanteen
Die 592 ml oder 20 oz fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen besteht aus einem Stück Edelstahl (Unibody). Dank der extrabreiten Öffnung mit 4,5 cm lässt nicht nur zum bequemen Ein- und Ausgießen, sie erleichtert auch das Reinigen der Trinkflasche ungemein. Aufgrund des bei der Reflect eingesetzten Verschlusses eignet sich dieser nicht für kohlensäurehaltige Getränke. Wer auch gerne Getränke mit Kohlensäure darin transportieren möchte, kann sich für kanpp 30,- Euro einen optionalen Bügelverschluss namens „SwingLok“ dazu kaufen. Wie alle Thermosflaschen ist diese nicht spülmaschinengeeignet.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Leicht zu reinigen
+ Bruchfest
+ Thermofunktion

– Nicht Kohlensäure stabil
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Der S'well Klassiker die Flasche in Marmor-Optik. (Bild: Thorsten Claus)
Der S’well Klassiker die Flasche in Marmor-Optik. (Bild: Thorsten Claus)

S’well
Das 2010, in den USA gegründet Unternehmen hat den Trend zur Flasche maßgeblich mitgeprägt. Die getestete 17 oz bzw. 503 ml Flasche im Marmor-Optik von S’well (Model ELWM-17-B16) kostet knapp 40,- Euro. Die doppelwandigen Edelstahlfalschen von S’well gibt es in drei Größen 9 oz (206 ml), 17 oz (503 ml) und 25 oz (739 ml), die zwischen 40,- bis 300,- Euro kosten. Alle Flaschen des US-Herstellers haben einen 3 cm breiten Flaschenhals, der bedingt gut zu reinigen der Flasche geeignet ist. Alle Edelstahlthermofalschen sind nicht spülmaschinengeeignet. Kohlensäure stellt hingegen kein Problem für die Flaschen dar.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Recht teuer
– Schwierig zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Die Doppelwandige Edelstahlfalschen von Flsk. (Bild: Thorsten Claus)
Die Doppelwandige Edelstahlfalschen von Flsk. (Bild: Thorsten Claus)

Flsk
Die Flaschen des deutschen Unternehmens Flsk, ähneln zwar dem Design des US-Vorbilds, habe jedoch eine eigene Designsprache. Wie bei dem US-Vorbild sind auch die Edelstahlfalschen von Flsk doppelwandig mit einem Vakuum in der Mitte. Die in den Größen 500, 750 und 1.000 ml erhältlichen Edelstahlthermofalschen kosten zwischen 35 und 50, – Euro und sollen in ihnen befindliche Getränke über Stunden hinweg warm oder kalt halten. Der Flaschenhals der Flsk ist ca. 3,5 cm breit, was es nicht so einfach macht die Flasche mit einer Bürste zu reinigen. Wie alle Thermosflaschen sind auch diese Flaschen nicht spülmaschinengeeignet.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Schlecht zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. (Bild: Thorsten Claus)
Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. (Bild: Thorsten Claus)

Sigg
Das Schweizer Unternehmen Sigg ist sicherlich eines, wenn nicht gar das älteste Unternehmen im Geschäft mit Flaschen. Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. Die Trinkflasche ist ebenfalls in den drei Größen 0,6, 1,0 und 1,5 Liter erhältlich. Da die Flasche aus nur einer Ebene beschichten Aluminium besteht, kann man sie natürlich nicht zum kalt- oder warmhalten von Getränken verwenden. Dafür hat die „Classic“ dank ihres Schraubengewindes kein Problem mit kohlensäurehaltigen Getränken. Leider macht der nur 2,7 cm breite Flaschenhals die Reinigung der Flasche sehr schwer.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Sehr schlecht zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Tipp: Wer seine Flasche aufgrund der Größe des Flaschenhalses nur schwer mit einer Bürste oder einem Stabschwamm reinigen kann, kann alternativ auch Reinigungstabletten (Gebissreiniger) nutzen, wie man sie für normal für Zahnspangen oder die Dritten verwendet.

Gewinnspiel
Unter allen Nutzern, die einen (sinnvollen) Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen und diesen über ihre Social-Media-Kanäle getagt teilen, verlose ich einige der vorgestellten Trinkflaschen. Die Gewinnspielteilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 8. September 2017 möglich. Jeder kann nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Gewinner werden per E-Mail persönlich benachrichtigt. Der Gewinn wird dem Gewinner oder der Gewinnerin mit der Post zugesandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!

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Lissabon – eine Reise wert

Sonnenuntergang im Lissabonner Stadtteil Belém an der Tejomündung. (Copyright: Thorsten Claus)

Für moobilux.com bin ich dieses Jahr das erste Mal nach Lissabon in Portugal zum Web Summit 2016 gereist und war vom Charme der Stadt sehr angetan. Die Menschen in Lissabon sind sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Die Stadt macht an sich einen sehr sauberen Eindruck,  auch wenn es hier auch obdachlose Bettler gibt. Während des Web Summit war die Polizeipräsenz in der Stadt am äußersten Ende Europas zwar erhöht, dennoch habe ich mich zu keinem Zeitpunkt „unsicher“ gefühlt.

Flughafentransfair
Wer mit dem Flugzeug ankommt braucht einen Weg vom Flughafen in die Stadt. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten,  zum einen geht das mit einem der vielen Taxis oder dem Airport-Bus, welchen ich bei meiner Ankunft genutzt habe. Die Fahrt mit dem Shuttlebus kostet 3,90 € pro Person. Der Bus scheint hier nach Belieben abzufahren, so das man auch mal länger auf den nächsten Shuttlebus warten muss. Der Bus verfügt über spezielle Ablagen für das Gepäck. Leider gibt es keine Stationsanzeige im Bus. Der Fahrer des Busses gibt die Stationen nur auf Portugiesisch mündlich durch, was schon eine Herausforderung darstellen kann, wenn man die Sprache nicht spricht.

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass man auch einfach die Metro für einen Bruchteil des Shuttlebusses in die Stadt nehmen kann. Dieses habe ich auf dem Rückweg gemacht und trotz einmal umsteigen nicht viel länger gebraucht.

ÖPNV
Um sich in Lissabon zu bewegen empfiehlt sich die Nutzung des öffentlichen Personen Nahverkehrs, kurz ÖPNV. Für die Nutzung des ÖPNV in Lissabon muss man sich zuerst beim Betreiber (CARRIS) für einmalig 0,50 Euro eine Karte mitkaufen. Diese Karte kann man dann an den Automaten mit Geld oder einem Tarif z. B. Monatskarte wiederaufladen.

Mit der Tramlinie Nr. 28 lassen sich viele Sehenswürdigkeiten selbst erkunden. (Copyright: Thorsten Claus)
Mit der Tramlinie Nr. 28 lassen sich viele Sehenswürdigkeiten selbst erkunden. (Copyright: Thorsten Claus)

Diese ÖPNV-Karte besitzt einen Nahbereichsfunkchip,  der einem den Zugang zur U-Bahn durch die Drehkreuze ermöglicht. Lissabon ist übrigens die einzige Stadt in Portugal die über eine (ausgedehnte) Untergrundbahn, Metro genannt verfügt. Mit der Karte kann man jedoch auch alle anderen öffentliche Busse und Trams des Betreibers nutzen.

Sightseeing
In Lissabon gibt es zahlreiche verschiedene Sightseeing-Touren in verschieden Formen z.B. mit dem Bus (meist ab 19 Euro), einem der zahlreiche „Tuc Tucs“ oder deren Elektrovarianten welche die Stunde ca. 70 Euro kosten.

Der Arco da Rua Augusta stellt den Eingang zur Baixa Pombalina, der nach dem Erdbeben 1755 neu gebauten Innenstadt Lissabons dar. (Copyright: Thorsten Claus)
Der Arco da Rua Augusta stellt den Eingang zur Baixa Pombalina, der nach dem Erdbeben 1755 neu gebauten Innenstadt Lissabons dar. (Copyright: Thorsten Claus)

Einige der Touristenbusse bieten auch Kombinationskarten für 24 Stunden an, mit denen man auch eine der verschiedenen Schiffstouren nutzen kann. Ein heißer Tipp ist hier die Tram Nr. 28 und 15, welche beide reguläre Trams sind, die aber vergleichbar wie in Berlin der Bus 100 oder 200 an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Das Warten auf einen freien Platz in einen der beiden Trams lohnt sich, denn hier kostet die Fahrt nur einen Bruchteil, oder ist gar in der Tageskarte mit abgegolten.

Mobiles Internet
Keiner muss heutzutage auf das mobile (meist schnell) Internet verzichten. Wer länger als zwei Tage in Lissabon oder Portugal bleibt kann sich einfach eine SIM-Karte kaufen. Die Mobilfunknetze sind in Lissabon besser ausgebaut als in einigen Gebieten Deutschlands. Eine SIM-Karte kosten hier auch nur einen Bruchteil als in Deutschland und hat meist auch das schnelle LTE inklusive. Für meinen 12 tägigen Aufenthalt hab mir für 17 Euro eine Daten-SIM-Karte mit unlimitierter Datennutzung bei Mobilfunkanbieter NOS gekauft. Auf dem Rückweg zum Flughafen zeigte die Verbrauchsanzeige meines Smartphones knapp 65 GB verbrauchten Daten an. Hier können sich alle Anbieter in Deutschland mal ein Beispiel nehmen. Für den Kauf der SIM-Karte war übrigens kein Ausweis nötig.

Essen & Trinken
Viele Hotels bieten Frühstück an, wenn dieses nicht im Zimmerpreis inkludiert ist, zahlt man hier zwischen 8 und 30 Euro pro Person und Frühstück. Dieses ist für Lissaboner Verhältnisse sehr teuer. In einem der vielen (normalen) Cafés in der Stadt kostet z. B. ein Croissant mit einem typischen Kaffee mit Milch (Café con Leche) unter 5 Euro.

Vorsichtig muss man sein, dass man nicht in eine der vielen Touristenfallen tappt, wie es mir an meinem ersten Tag in einem Restaurant ergangen ist. Als ich mir im Restaurant eine Pizza bestellt habe, brachte mir der Kellner unaufgefordert einen Teller mit ein wenig Weißbrot mit Knoblauchbutter, Olivenöl, sowie Salz und Pfeffer. Diese fand ich sodann am Ende mit 2,50 € auch auf meiner Rechnung. Anders als in Deutschland oder Spanien kosten diese Dinge in Portugal Geld und sind kein Service des Hauses, sondern eine Form des Zusatzgeschäfts für die Gastronomen.

HelloFresh cooking box provider test

According to Jamie Oliver, the British cook and brand ambassador of  Rocket-Internet subsidiary HelloFresh, good food makes you happy. No one can disagree with this saying. HelloFresh is the first provider in our large, multi-part cooking box test here in our new lifestyle blog on claus.de.

The HelloFresh cooking box at the test. (Photo: Thorsten Claus | claus.de)
The HelloFresh cooking box at the test. (Photo: Thorsten Claus | claus.de)

Selection & variety
At HelloFresh, customers have a weekly changing range of dishes in the cooking box. You can choose between a “classic box” with meat and a “veggie box” without meat. For the cooking box variants, one can also choose between three or five dishes for two or four people a week. Unfortunately, the individual dishes that come in the Box is not free for choosing.

Quality & freshness
We tested the quality and freshness of the products in the HelloFresh cooking box with 5 meals, there were three times the case that resulted in complaints. In all was a welded rocket salad and a similarly packaged parsley package on the fourth day. In one of the last cooking boxes supplied by HelloFresh, a rosemary bar was completely faded.

Therefore, in all three cases, one must go one more time to the greengrocer around the corner. Which is not a problem in a big city like Berlin, however, will become a problem for people in rural regions, which notice this too late.

Easy cooking
HelloFresh also provides the recipes with all cooking boxes in addition to the required products. These largely include a step by step guide. Recipes from Jamie Oliver was the only exception, they differed in the design and layout. In addition, indicated on the recipes is usually a level of difficulty from 1 to 3 and the duration of the preparation. In some dishes with perishable foods, the period of use, eg “One day 1-5 cook”, is also printed.

Generally, the information is fitted with regard to the preparation duration of the dishes. However, occasionally, preparations such as the cutting of vegetables took longer than expected. This test has also shown that it is always recommended to cook the dishes for two. This is not only more fun, but also avoids a longer preparation time.

Taste & Price
The taste opinions differ as you know. Our summary of HelloFresh after four weeks test with a total of 20 dishes is good. Of the 20 dishes, only three didn’t like our test eaters.  Last but not least the price per dish. At the cooking box of HelloFresh, the prices of the cooking box we tested with 5 meals for 2 persons was 5.50 euros per person and meal.

The judgment
+ Varied dishes
+ Friendly customer service
+ Good Instructional recipes
+ Mostly tasty recipes

– Problems with the requested delivery time
– Something a little messy

 

Choice of dishes? No
Only organic products? Yes/No
Dishes per cooking box and week 1-5
Price per cooker and week (for 2 persons) 39,99 € to 54,99 €
Average price per dish 6,67 € to 5,50 €
Origin of ingredients known? No
Predominantly regional products? Yes/No

The first test is done, now we are looking forward for feedback. What didn’t you like? Tell us your opinions in the comments, on Twitter or Facebook. We are looking forward for your feedback!