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Lissabon – eine Reise wert

Für moobilux.com bin ich dieses Jahr das erste Mal nach Lissabon in Portugal zum Web Summit 2016 gereist und war vom Charme der Stadt sehr angetan. Die Menschen in Lissabon sind sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Die Stadt macht an sich einen sehr sauberen Eindruck,  auch wenn es hier auch obdachlose Bettler gibt. Während des Web Summit war die Polizeipräsenz in der Stadt am äußersten Ende Europas zwar erhöht, dennoch habe ich mich zu keinem Zeitpunkt „unsicher“ gefühlt.

Flughafentransfair
Wer mit dem Flugzeug ankommt braucht einen Weg vom Flughafen in die Stadt. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten,  zum einen geht das mit einem der vielen Taxis oder dem Airport-Bus, welchen ich bei meiner Ankunft genutzt habe. Die Fahrt mit dem Shuttlebus kostet 3,90 € pro Person. Der Bus scheint hier nach Belieben abzufahren, so das man auch mal länger auf den nächsten Shuttlebus warten muss. Der Bus verfügt über spezielle Ablagen für das Gepäck. Leider gibt es keine Stationsanzeige im Bus. Der Fahrer des Busses gibt die Stationen nur auf Portugiesisch mündlich durch, was schon eine Herausforderung darstellen kann, wenn man die Sprache nicht spricht.

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass man auch einfach die Metro für einen Bruchteil des Shuttlebusses in die Stadt nehmen kann. Dieses habe ich auf dem Rückweg gemacht und trotz einmal umsteigen nicht viel länger gebraucht.

ÖPNV
Um sich in Lissabon zu bewegen empfiehlt sich die Nutzung des öffentlichen Personen Nahverkehrs, kurz ÖPNV. Für die Nutzung des ÖPNV in Lissabon muss man sich zuerst beim Betreiber (CARRIS) für einmalig 0,50 Euro eine Karte mitkaufen. Diese Karte kann man dann an den Automaten mit Geld oder einem Tarif z. B. Monatskarte wiederaufladen.

Mit der Tramlinie Nr. 28 lassen sich viele Sehenswürdigkeiten selbst erkunden. (Copyright: Thorsten Claus)

Mit der Tramlinie Nr. 28 lassen sich viele Sehenswürdigkeiten selbst erkunden. (Copyright: Thorsten Claus)

Diese ÖPNV-Karte besitzt einen Nahbereichsfunkchip,  der einem den Zugang zur U-Bahn durch die Drehkreuze ermöglicht. Lissabon ist übrigens die einzige Stadt in Portugal die über eine (ausgedehnte) Untergrundbahn, Metro genannt verfügt. Mit der Karte kann man jedoch auch alle anderen öffentliche Busse und Trams des Betreibers nutzen.

Sightseeing
In Lissabon gibt es zahlreiche verschiedene Sightseeing-Touren in verschieden Formen z.B. mit dem Bus (meist ab 19 Euro), einem der zahlreiche „Tuc Tucs“ oder deren Elektrovarianten welche die Stunde ca. 70 Euro kosten.

Der Arco da Rua Augusta stellt den Eingang zur Baixa Pombalina, der nach dem Erdbeben 1755 neu gebauten Innenstadt Lissabons dar. (Copyright: Thorsten Claus)

Der Arco da Rua Augusta stellt den Eingang zur Baixa Pombalina, der nach dem Erdbeben 1755 neu gebauten Innenstadt Lissabons dar. (Copyright: Thorsten Claus)

Einige der Touristenbusse bieten auch Kombinationskarten für 24 Stunden an, mit denen man auch eine der verschiedenen Schiffstouren nutzen kann. Ein heißer Tipp ist hier die Tram Nr. 28 und 15, welche beide reguläre Trams sind, die aber vergleichbar wie in Berlin der Bus 100 oder 200 an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Das Warten auf einen freien Platz in einen der beiden Trams lohnt sich, denn hier kostet die Fahrt nur einen Bruchteil, oder ist gar in der Tageskarte mit abgegolten.

Mobiles Internet
Keiner muss heutzutage auf das mobile (meist schnell) Internet verzichten. Wer länger als zwei Tage in Lissabon oder Portugal bleibt kann sich einfach eine SIM-Karte kaufen. Die Mobilfunknetze sind in Lissabon besser ausgebaut als in einigen Gebieten Deutschlands. Eine SIM-Karte kosten hier auch nur einen Bruchteil als in Deutschland und hat meist auch das schnelle LTE inklusive. Für meinen 12 tägigen Aufenthalt hab mir für 17 Euro eine Daten-SIM-Karte mit unlimitierter Datennutzung bei Mobilfunkanbieter NOS gekauft. Auf dem Rückweg zum Flughafen zeigte die Verbrauchsanzeige meines Smartphones knapp 65 GB verbrauchten Daten an. Hier können sich alle Anbieter in Deutschland mal ein Beispiel nehmen. Für den Kauf der SIM-Karte war übrigens kein Ausweis nötig.

Essen & Trinken
Viele Hotels bieten Frühstück an, wenn dieses nicht im Zimmerpreis inkludiert ist, zahlt man hier zwischen 8 und 30 Euro pro Person und Frühstück. Dieses ist für Lissaboner Verhältnisse sehr teuer. In einem der vielen (normalen) Cafés in der Stadt kostet z. B. ein Croissant mit einem typischen Kaffee mit Milch (Café con Leche) unter 5 Euro.

Vorsichtig muss man sein, dass man nicht in eine der vielen Touristenfallen tappt, wie es mir an meinem ersten Tag in einem Restaurant ergangen ist. Als ich mir im Restaurant eine Pizza bestellt habe, brachte mir der Kellner unaufgefordert einen Teller mit ein wenig Weißbrot mit Knoblauchbutter, Olivenöl, sowie Salz und Pfeffer. Diese fand ich sodann am Ende mit 2,50 € auch auf meiner Rechnung. Anders als in Deutschland oder Spanien kosten diese Dinge in Portugal Geld und sind kein Service des Hauses, sondern eine Form des Zusatzgeschäfts für die Gastronomen.

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HelloFresh im Kochbox-Anbieter Test

Laut Jamie Oliver, dem britischen Koch und Markenbotschafter von Rockit-Internets Tochter HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung kann wohl keiner widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter in unserem großen, mehrteiligen Kochbox-Test hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)

Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)

Auswahl & Vielfalt
Bei HelloFresh haben die Kunden eine wöchentlich wechselnde Auswahl an Gerichten in der Kochbox. Man kann zwischen einer „Classic Box“ mit Fleisch und einer „Veggie Box“ ohne Fleisch wählen. Bei den Kochbox-Varianten kann man zudem aussuchen, ob man drei oder fünf Gerichte für zwei oder vier Personen die Woche haben möchte. Leider lassen sich die einzelnen Gerichte, die in die Box kommen, nicht frei wählen.

Qualität & Frische
Bei der Qualität und Frische der Produkte in der von uns getesteten HelloFresh Kochbox mit 5 Mahlzeiten gab es dreimal Beanstandungen. Hierbei waren zum einen ein verschweißt gelieferter Rucola-Salt und ein ebenso verpacktes Paket Petersilie am vierten Tag vergammelt. Bei einer der letzten von HelloFresh gelieferten Kochboxen war zudem eine Stange Rosmarin komplett verwelkt.

In allen drei Fällen musste man daher noch einmal raus zum Gemüsehändler um die Ecke. Was in einer großen Stadt wie dem quirligen Berlin kein Problem ist, dürfte jedoch für Menschen in dörflichen Regionen, die dieses zu spät bemerken, zu einem Problem werden.

Einfach kochen
HelloFresh liefert mit allen Kochboxen neben den benötigten Produkten auch die Rezepte mit. Diese beinhalten weitestgehend eine Schritt-für-Schritt-Anleitung enthielten. Einzige Ausnahme waren die Rezepte von Jamie Oliver, diese unterschieden sich im Aufbau und Layout. Daneben ist auf den Rezepten auch meist ein Schwierigkeitsgrad von 1 bis 3 und die Dauer der Zubereitung angegeben. Bei einigen Gerichten mit leicht verderblichen Lebensmitteln ist zudem noch der Zeitraum der Verwendung, z. B. „An Tag 1-5 kochen“, mit aufgedruckt.

Im Großen und Ganzen passten die Angaben bezüglich der Zubereitungsdauer der Gerichte. Jedoch kam es ab und an dazu, dass mache Vorbereitung wie z. B. das Schneiden von Gemüse länger dauerten, als angenommen. Über dies hat sich bei unserem Test auch gezeigt, dass es sich immer empfiehlt die Gerichte zu zweit zu kochen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern vermeidet auch eine längere Zubereitungszeit.

Geschmack & Preis
Beim Geschmack scheiden sich bekanntlich die Geister. Unser Resümee von HelloFresh nach vier Wochen Test mit insgesamt 20 Gerichten fällt gut aus. Von den 20 Gerichten haben unseren Testessern nur ganze drei nicht gefallen. Bleibt zu guter Letzt noch der Preis pro Gericht. Bei der Kochbox von HelloFresh, der beträgt der Preis bei der von uns getesteten Kochbox mit 5 Mahlzeiten für 2 Personen, 5,50 Euro pro Person und Mahlzeit.

Das Urteil
+ Abwechslungsreiche Gerichte
+ Freundlicher Kundendienst
+ Gut Anleitende Rezepte
+ Größtenteils schmackhafte Rezepte

– Probleme mit der Wunschlieferzeit
– Wirkt manches mal etwas chaotisch

 

Auswahlmöglichkeiten der Gerichte? nein
Ausschließlich Bio-Produkte? ja/nein
Gerichte pro Kochbox und Woche 1-5
Preis pro Kochbox und Woche (bei 2 Personen) 39,99 € bis 54,99 €
Durchschnittspreis je Gericht 6,67 € bis 5,50 €
Herkunft der Zutaten bekannt? nein
Vorwiegend Regionale Produkte? ja/nein

Der erste Test ist geschafft, jetzt freuen wir uns auf Feedback. Was hat Euch gut gefallen, was nicht? Sagt uns Eure Meinungen in den Kommentaren, auf Twitter oder Facebook.
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Der große Test der Kochbox-Anbieter

Laut dem britischen Koch und Markenbotschafter Jamie Oliver des Rockit-Internet Ablegers HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung will ich nicht widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter von Kochboxen in unserer mehrteiligen Testreihe, hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Alle Anbieter werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Auswahl, Vielfalt und Abwechslung der Gerichte in den Boxen
  • Qualität und Frische der gelieferten Lebensmittel
  • Einfachheit und Dauer der Zubereitung der Gerichte
  • Der Geschmack und der Preis je Gericht

Bequemlichkeit
Vorweg sei gesagt, dass alle Kochboxen eines gemeinsam haben, nämlich den Wegfall des Einkaufstresses. Es ist bequem, sich nicht immer um den Einkauf und die Planung der Gerichte kümmern zu müssen. Denn sämtliche Anbieter liefern alle für die Mahlzeiten benötigen Produkte samt den Rezepten nach Hause. Das hat zwar seinen Preis, aber dafür muss man es ja nicht selber machen.

Abfall
Die Bequemlichkeit hat jedoch auch Ihre Kehrseite wie z. B. in Form des Abfalls. Der anfallende Abfall ist mengenmäßig etwas größer, als bei einem Einkauf im Supermarkt. Allerdings bemühen sich die Anbieter wohl, ökologische Verpackungen zu verwenden, wie beispielsweise Papiertüten/Kartons und Kühlmaterial aus Schafwolle. Dennoch fällt durch einzelne Kunststoffverpackungen der Lebensmittel, Gewürze, Kräuter und Nüsse etwas mehr Müll an als bei einem Einkauf im Einzelhandel.

Testbedingungen
Um ein faires und möglichst Objektives Urteil fällen zu können, testen wir jeden Kochbox-Anbieter über vier Wochen hinweg. Das ermöglicht uns ein weitgehend faires Urteil, ohne das persönliche oder geschmackliche Präferenzen im Vordergrund stehen.

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