US-Wahlkampf 2016: Kampf der Twitter-Bots

Viele vermeintliche Pro-Trump-Tweets stamme von Bots.

Unglaublich aber wahr, in den USA kommt ein Großteil der Pro-Trump-Tweets von sogenannten Twitter-Bots. Ein Twitter-Bot ist ein Stück Software, ein Programm welches automatisch Texte generiert und dann über Twitter versendet.

Fan zum Schein
Rund ein Drittel aller Tweets von Nutzern, die sich während der TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten am 26. September 2016 für Donald Trump ausgesprochen haben, kam von Bots. Das hat eine aktuelle Studie von Forschern der University of Oxford herausgefunden.

Clinton-Bots
Donald Trump wirkte während der Fernsehdebatte sehr populär auf Twitter, doch anscheinend wurde der Hype hauptsächlich generiert als tatsächlich von Fans hervorgerufen, so die Forscher. Mehr als eine halbe Mio. Tweets (rund 33 Prozent) mit Pro-Trump-Statements, die innerhalb des Abends und in den folgenden vier Tagen veröffentlicht wurden, haben Computerprogramme erzeugt.

Auch für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton feuerten Bots Tweets ab. Doch die rund 137.000 per Computer erzeugten Twitter-Nachrichten innerhalb der gleichen Periode fallen für die Trump-Rivalin erheblich weniger ins Gewicht.

“Reale Leute können ein Script schreiben und einen Algorithmus benutzen, um regelmäßig spezifische Antworten zu twittern”, so Caroline Sanders von IBM. Besonders auf Twitter werden Bots gerne genutzt, um Positionen zu pushen.

Liebe Bahn …

Pünktlicher als die Polizei erlaubt …

Bei der Betrachtung meiner DB-Fahrkarte fällt mir auf, im Fahrpreis sind 19% Mehrwertsteuer enthalten, bei der Sitzplatzreservierung kommt die Mehrwertsteuer jedoch nicht vor.

Daher frage ich mich:

  • Sind Platzreservierungen nicht mehrwertsteuerpflichtig?
  • Auf welcher Rechtsgrundlage?

Im Umsatzsteuergesetz finde ich nichts dergleichen.

Daher an dieser stelle die Frage an die Kollegen in der Pressestelle der Deutschen Bahn:

  1. Sind Sitzplatzreservierungen nicht mehrwertsteuerpflichtig?
  2. Wenn JA, auf welche Grundlage?
  3. Wenn NEIN, welcher Steuersatz findet Anwendung?
    1. 7 %
    2. 19 %
  4. Wenn NEIN, wieso bekomme ich die Mehrwertsteuer nicht ordentlich ausgewiesen?

Vielen dank im Voraus!

Geburtstag: Der Computervirus wird 40

Der Computervirus sorgt seit 40 Jahren für Angst und Schrecken im Netz (Foto: flickr/Hankins)
Der Computervirus sorgt seit 40 Jahren für Angst und Schrecken im Netz (Foto: flickr/Hankins)
Der Computervirus sorgt seit 40 Jahren für Angst und Schrecken im Netz (Foto: flickr/Hankins)

Vor genau 40 Jahren wurde der erste Computervirus entwickelt. Seitdem haben Malware-Programme die unterschiedlichsten Formen angenommen und neben Ärger bei den Usern auch wirtschaftlichen Schaden verursacht. Tatsächlich gibt es sogenannte Computerviren schon seit den ersten Versuchen, die Rechenmaschinen zu vernetzen. Während “Creeper”, der erste Laborversuch einer sich replizierenden Software, noch zu Forschungszwecken diente und nicht darauf ausgerichtet war, Schaden anzurichten, wurde das Phänomen Virus im Laufe der Zeit zu mannigfaltigen Zwecken genutzt.

Programmlöschen, Passwortklau & Terrorismus
Creeper wurde in Cambridge, Massachusetts, für den Internetvorgänger Arpanet entwickelt. Die gestellte Aufgabe damals war, eine sich selbst-replizierende Software zu schaffen. Der eigentliche Begriff Virus wurde 1983 geschaffen. Fred Cohen, damals Doktorand an der University of Southern California, benutzte als Erster diesen Ausdruck. Im Jahr 1987 verbreitete der nach seinem ersten bekannten Fundort benannte “Jerusalem” Virus zum ersten Mal Angst und Schrecken auf Computersystemen weltweit: Ausgerichtet auf DOS, löschte er bei infizierten Maschinen am Freitag dem 13. wichtige Programme. Dagegen blieb die Angst vor “Michelangelo” im Jahr 1992 entgegen den Vorhersagen unbegründet. Der Geburtstag des Renaissance-Malers am 6. März verstrich ohne größere Crashes.

Mitte der 90er-Jahre wurde erstmals Phishing verwendet, um an vertrauliche Informationen von Nutzern zu gelangen. Dabei geht es nicht so sehr um den Gebrauch von Schadsoftware, als vielmehr darum, vorzugeben, eine vertrauenswürdige Quelle zu sein, um leichtgläubige Nutzer um Passwörter und Kreditkartennummern zu erleichtern. Um die Jahrtausendwende wurden von Varianten des als “I love you” bekannten Virus Millionen von Computern rund um den Globus infiziert. Die Viren verbreiteten sich durch E-Mails. “Code Red” befiel im Jahr 2001 Webserver, um dann die Botschaft “Gehackt von den Chinesen” anzuzeigen.

Ankunft der Viren in der realen Welt
Der Internet-Wurm Sasser hatte 2004 als erstes Malware-Programm auch Auswirkungen außerhalb des World Wide Web: Er verursachte Unterbrechungen in Satellitenkommunikation und führte zu Absage von Flügen. MyTob schuf im Jahr darauf ein Botnet, das von den ferngesteuerten Computern aus zur Verbreitung von Spam, Spyware und Phishing genutzt wurde. Die Kombination eines Botnets mit Spam eröffnete Hackern erhebliche Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Der im letzten Jahr im Iran aufgetauchte Virus “Stuxnet” gilt hingegen als eine ausgefeilte Cyberwaffe: Sein ausgeklügelter Mechanismus kann spezielle Industrie-Software lahmlegen. Es wird ein geheimdienstlicher Hintergrund vermutet sowie, dass Zentrifugen zur Anreicherung von Uran im iranischen Nuklearprogramm das Ziel waren.

Can I be your friend?

Eine nette Idee "Can I be your friend?"

Wir folgen, wir “liken”, wir verschicken Freundschaftsanfragen – soziale Netzwerke bestimmen mittlerweile das Leben von vielen von uns. Eine etwas andere Art des realen Social Media Alltages zeigt dieses satirische TWO BOYS-Video

Rechnung Online bei HanseNet

Eigentlich bin ich mit meiner Telefongesellschaft HanseNet alias Alice zufrieden. Habe ich doch das Paket Alice Comfort gebucht. Dieses kostet mit knapp 40 Euro zwar ein wenig mehr als der „normale“ Regeltarif, aber dafür verspricht das es auch einen Mehrwert. Wie zum Beispeil eine Feste-IP, schnelle Entstörzeiten, kostenlose Hotline und vieles mehr.

Soweit so gut. Wäre da nicht das stetige Problem mit den Rechnungen.

Der 1. Screenshot zeigt die Rechnungsübersicht in der Alice-Lounge.
Der 1. Screenshot zeigt die Rechnungsübersicht in der Alice-Lounge.

Denn eine “altmodische” Papierrechnung ist bei den knapp 40 Euro überraschenderweise nicht mit inkludiert. Statt dessen muss man seine Rechnung online abrufen, was der Telefongesellschaft zu aller erst eine Kostenersparnis einbringt, da sie sich den Druck und Versand der Rechnungen spart. Dieses mag ja sogar im Sinne des Umweltschutzes sein.

Nur leider hat Alice seit langen schon ein Problem mit der Bereitstellung und der Information über neue Online-Rechnungen.

Bis vor Kurzem bekam ich keine Benachrichtigung über das Vorhandensein einer neuen Rechnung. Es kommt aber noch schlimmer, ich konnte bis jetzt schon mehrfach meine Onlinerechnung nicht abrufen. Beziehungsweise ich bekam immer nur eine weiße Seite zu sehen.

Der 2. Screenshot zeigt die nicht vorhandene Rechnung.
Der 2. Screenshot zeigt die nicht vorhandene Rechnung.

 

Was tun ohne Rechnung?
Wo keine Rechnung da auch keine Bezahlung. Das Problem ist nicht neu, daher hatte ich schon Ende 2009 die Einzugsermächtigung für mein Konto widerrufen. So kann Alice auch nichts von meinem Konto abbuchen. Ich dachte, dieses sei vielleicht ein Antrieb für HanseNet, das Problem in den Griff zu bekommen. Leider hat sich bis heute noch keine Besserung eingestellt. ?

Ich sehe nichts…

Wie zum Beispiel dieses Exemplar der US-Firma Dell. (Foto: Dell)
Wie zum Beispiel dieses Exemplar der US-Firma Dell. (Foto: Dell)
Wie zum Beispiel dieses Exemplar der US-Firma Dell. (Foto: Dell)

Man glaubt es kaum, was einem im Redaktionellen-Alltag so alles auf den Tisch kommt. Angefangen bei der mehr als langweiligen “Bleiwüste”. Sprich viel zu lange Pressemeldung die dann zu meist auch noch ohne wirklichen News daher kommen. Bist hin zu kuriosen Pressefotos und Bildern.

Welches wir gestern zusammen mit einer Pressemitteilung des Dell-Tochterunternehmens “Alienware” erhielten.

Wie Sie können nicht wirklich viel erkennen?
Gratulation, wir auch nicht!

Die (PR-) Zeitmaschine

Kurioses Aastra-DeTeWe-Pressefoto. So sah es noch in den 1980er Jahren in den Büros aus. :-)
Kurioses Aastra-DeTeWe-Pressefoto. So sah es noch in den 1980er Jahren in den Büros aus. :-)
Kurioses Aastra-DeTeWe-Pressefoto. So sah es noch in den 1980er Jahren in den Büros aus. 🙂

Was PR-Abteilungen nicht alles an die Presse verschicken. Man glaubt es kaum, aber heute hatte ich eine E-Mail eines großen Telefonalgen-Herstellers im Postfach. Soweit nichts Besonderes, auch die Pressemitteilung war 08/15, aber das beigefügte Foto hatte es in sich. Aber machen Sie sich ein eigenes Bild von dem Foto…

Ein Service-Versprechen II

Gruß von Alice (Foto: HanseNet)
Gruß von Alice (Foto: HanseNet)
Gruß von Alice (Foto: HanseNet)

Nach dem Ich letzte Woche, mein Service-Versprechen bei meiner Hamburgerfreundin per Fax angemeldet habe stelle ich heute fest, dass man so frei war, heute knapp 45 Euro von meinem Konto abzubuchen. Das ist doch mal ein Buchungsservice …

Auf meine Nachfrage teilte man mir bei der Hotline mit, man kein Fax bekommen. Die Mitarbeitern wollte, es aber direkt im System eintrage, sodass ich im nächsten Monat keine Grundgebühr zahlen muss. Ich bin mal gespannt …