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FlixBus einmal und nie wieder!

Ich bin am letzten Freitag den 8. August 2014 das erste und letzte Mal mit der Firma FlixBus GmbH von Düsseldorf nach Berlin gereist. Nach meiner Anreise mit dem ADAC-Postbus entschied ich mich für eine Rückreise mit dem FlixBus. Dieses war ein großer Fehler, wie ich schon kurz nach der Ankunft mit 15 Minuten Verspätung am Düsseldorfer Omnibusbahnhof feststellen durfte.

Denn der FlixBus der mich nach Berlin bringen sollte war mindestens gefühlte 15 Jahre alt. Der betagte SETRA-Bus versprühte im Inneren den Charme der späten neunziger Jahre. Auch von außen sah der Bus so aus, als habe er schon eines mitgemacht. Als Erstes fielen mir im Fahrgastraum die fehlenden Verkleidungen und die rissigen Plastikklapptische auf. Als Nächstes stelle ich fest, das es im Bus keine Dreipunktgurte gab.

An das mobile Surfen war bei dem sehr schlechten WLAN-Signal mit Internetgeschwindigkeiten jenseits von ISDN und Akustikkoppler auch nicht mehr zu denken. Zudem gab es in dem „Oldtimer“ keine Steckdosen, mit denen man hätte, sein Handy, Notebook oder Tablet aufladen können.

Eine weitere Besonderheit dieses FlixBus war es auch, dass die im Bus beworbenen Snacks und Getränke nicht käuflich zu erwerben waren, weil sie schlicht fehlten. Am schlimmsten war jedoch die in der Bus-Mitte integrierte „Nottoilette“ die ihren Namen sicher nicht umsonst trug. Diese „Nottoilette“ war der Garant für eine permanent zunehmende Gestanks-Belästigung im Bus. Von den fehlenden Papierhandtüchern und den nur in homoerotischen Dosen vorhanden Klopapier mal ganz zu schweigen. Die Firma FlixBus GmbH hat das Maß des zumutbaren Ekels eindeutig überschritten, das hat selbst die Deutsche Bahn mit Ihren alten IC- und ICE-Zügen bisher noch nicht geschafft.

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Ein typischer Versicherungsfall?

Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.

Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.

Als Journalist ist man bekanntlich häufig viel auf Reisen. Daher hatte ich für meine digitale Spiegelreflexkamera auch beim Kauf bei Saturn eine Plus-Garantie mit Diebstahlsschutz der Domestic & General Insurance PLC abgeschlossen.

Nun wurde mir am 5. Februar 2014 im Zug auf dem Weg zum Flughafen Brüssel mein großer Rucksack mit dem Foto- & Video-Equipment gestohlen. Der Fotorucksack lag wegen des vollen Zuges über meinem Kopf in der Gepäckablage neben meinem Koffer. Natürlich hatte ich den Diebstahl direkt am Flughafen bei der Polizei angezeigt. Zu Hause Angekommen, meldete ich den Diebstahl umgehend der Domestic & General Insurance PLC.

Die Domestic & General Insurance PLC schickte mir darauf hin mit der Post ein Schadenserfassungsformular zu, welches ich wahrheitsgemäß ausfüllte und am 10. Februar zusammen mit einer Kopie der Diebstahlsanzeige zurück an die Versicherung sandte.

Heute, Mittwoch der 19. Februar 2014, bekam ich eine Ablehnung mit der Begründung:

Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.

Leider hat die Domestic & General Insurance PLC übersehen, dass ich die ganze Zeit am Platz war und folglich das Gepäck de facto nicht unbeaufsichtigt war. Jedoch scheint mein Fall kein Einzelfall zu sein, denn in einschlägigen Foren gibt es einige Beschwerden über die Domestic & General Insurance PLC. Auch ist dort zu lesen, dass die Domestic & General Insurance PLC Schadensmeldungen sehr schnell prüfe und umgehend ablehne.

Ich habe heute sofort Widerspruch gegen die Ablehnung der Regulierung durch die Domestic & General Insurance PLC eingelegt. Schließlich habe ich die Plus-Garantie mit Diebstahlsversicherung abgeschlossen, um im Fall eines Diebstahls Hilfe zu bekommen. Ich bin gespannt, mit welchen Ausreden die Domestic & General Insurance PLC das nächste Mal um die Ecke kommt. Auf ihrer Homepage wird die britische Versicherung mit dem Slogan “Mehr als eine Versicherung.” Hoffen wir, dass “mehr” nicht “Abzockmentalität” bedeutet.

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Die Zeitungsente im Zeitalter von twitter & Co.

Die gute alte Zeitungsente.

Die gute alte Zeitungsente.

Ich gebe es unumwunden zu, ich nutze selber Twitter, Facebook & Co. Jedoch denke ich vorher nach was ich schreibe und plappere nicht einfach alles, nach was andere sagen. Leider habe ich heute den Eindruck gewonnen, dass diese viel wenig tun und stattdessen einfach nur drauf los zwitschern. Anstatt einen Moment lang zu überlegen ob das, was man dort Weiterleiter wirklich der Wahrheit entspricht.

Nicht dass dieses Phänomen neu ist, so etwas gab es auch schon zu Großvaters Zeiten. Es nannte sich damals wie heute „Ente“ genauer gesagt „Zeitungsente“. Ich wage es zu bezweifeln, dass dieses possierliche Tierchen jemals aussterben wird, auch nicht in Zeiten von Twitter und Co.

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Wo ist mein Koffer? | Eine Reise mit Lufthansa

Lufthansa Logo

Lufthansa Logo

Neues Jahr und kein neuer Flughafen in Berlin in Sicht! Da wundert es einen nicht, dass der Flughafen Tegel schon fast in gewohnter Regelmäßigkeit Gepäck seine „Kunden“ verliert. Als ich vergangen Mittwoch aus München zurück kam, war mein Koffer nicht da und die Gepäckausgabe beendet.

Der Sicherheitsmann am Ausgang sagte nur resigniert, dass es nicht das erste Mal sei, und verwies mich an die Gepäcksuche der Lufthansa. Als ich den Lost & Found Schalter der Kranichairline erreichte, durfte ich mich auch erst mal ca. 30 Minuten in einer Schlange anstellen. Denn ich war nicht der Einzige, der sein Gepäck nicht bekommen hat.

Der augenscheinlich vielreisende Mann vor mir kam gerade mit 24 Stunden Verspätung aus Italien und vermisste ebenfalls seinen Koffer. Leider war das Fundbüro gegen 21:30 Uhr nur sehr dünn besetzt, was die Wartezeit und die lange Schlage erklärte. Als ich dann an der Reihe war, nahm die Dame von „Globe Ground“ der Dienstleister des Flughafen meine Suche auf und gab mir ein Zettel mit der Vorgangsnummer.

Von dem Vielreisenden Mann vor mir erfuhr ich, dass dass es nicht das erste Mal war, das Lufthansa bzw. Star Alliance seine Koffer verloren hatte. Viel mehr berichtet er mir, dass es seit geraumer Zeit gehäuft zu Problem bei Lufthansa und Star Alliance Flügen kommt.

Zwischenzeitlich hat sich mein Koffer auch wieder angefunden und wurde mir nach telefonisch Terminabsprach am übernächsten Tag per Kurier zugestellt. Leider konnte mir keiner sagen, wo mein Koffer verloren respektive wiedergefunden worden war.

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Die Mutation des Kopisten von Gutenberg zum Internetexperten

Karl-Theodor von und zu Guttenberg wir Internet-Experte der EU (Foto: Wikipedia)

Karl-Theodor von und zu Guttenberg wir Internet-Experte der EU (Foto: Wikipedia)

Als ich es heute in den Nachrichten das erste mal vernahm, dachte ich erst an einen verspäten schlechten Aprilscherz. Wir erinnern uns noch an Herr Karl-Theodor zu Guttenberg, damals noch mit Doktortitel der Universität Bayreuth und einem Posten als Verteidigungsminister der Koalition.

Der ausgewiesen Experte in der Kunst des Kopierens (Kopist) soll jetzt, also EU-Berater in Sachen Internet werden. Zwar will Herr von Guttenberg den Job als EU-Internetberater pro bono ausüben, jedoch zweifel ich hierbei massiv an der Qualifikation des Verteidigungsminister a. D.. Immerhin kannte Herr von Guttenberg noch nicht einmal seine eigne Dissertation. Zudem war Karl-Theodor zu Guttenberg 2009 noch ein Befürworter der umstrittenen Internet-Sperren, welche Gott sei dank erst einmal (noch) vom Tisch sind.

Ich frage mich, wie schlimm es um die EU steht, wenn jetzt schon Menschen wie Herr von Guttenberg als sogenannte Internet-Experten zu rate gezogen werden sollen. Ich für meinen Teil, Traue dem Herrn Ex-Doktor nicht die nötige Expertise zu, welche eigentlich für eine Expertenstelle Grundvoraussetzung ist. Wahrscheinlich wird dann demnächst der sagen umworbene Bock auch zum Minister für Agrar & Landwirtschaft in der Europäischen Union berufen. Es bleibst spannend in Brüssel …

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Welch ein Chaos …

HP's webOS Geräte (Foto: HP)

HP’s webOS Geräte (Foto: HP)

Welch ein Chaos, Papst Benedikt XVI besuchte Berlin. Ein totales Verkehrschaos gestern in Berlin aufgrund des Papstbesuches sperrte die Polizei Hauptverkehrsstraßen wie unter anderem auch die sechste urige Bismarckstraße in Charlottenburg großflächig ab, welches ein sinnliches Verkehrschaos und Grube nach sich zog. Doch scheint mir das durch den Papst in Berlin verursachte Verkehrschaos noch halbwegs gering zu sein im Vergleich zu dem, was bei dem US amerikanischen Computerhersteller Hewlett-Packard kurz HP passiert.

Meg Whitman ist neue HP-Chefin (Foto: Kress)

Meg Whitman ist neue HP-Chefin (Foto: Kress)

Der US-Hersteller kommt nicht zur Ruhe. Vor wenigen Wochen kündigte der Elektronik-Hersteller eine komplette Neuausrichtung an, jetzt verlässt Unternehmenschef Leo Apotheker nach nur 11 Monaten Amtszeit die Firma. Statt ihm wird ab sofort die Ex-eBay-Chefin Meg Whitman das Ruder übernehmen.

Ex-HP-Chef Leo Apotheker (Foto: HP)

Ex-HP-Chef Leo Apotheker (Foto: HP)

Was ist da los bei HP? Ist HP doch erst vor rund eineinhalb Jahren mit großem finanziellen Aufwand wieder in den Markt für mobile Endgeräte eingestiegen. Im April 2010 kaufte der Konzern den angeschlagenen Traditionshersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar. In Februar 2011 kündigte der Konzern kurz vor Beginn der internationalen Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona zudem neue Produkte (Smartphones & Tablets) mit dem von Palm neu entwickelten Betriebssystem webOS an. So war in der Fira Barcelona, wo der MWC 2011 stattfand, unter anderem auch einige Prototypen der neuen Gerätereihe zu sehen.

Oder halt auch nicht, denn durch die großen Menschentrauben an dem Stand, war es schwer einen Blick auf die neuen Geräte wie unter anderem das Touchpad zu erhaschen.

Dann plötzlich und ganz unerwartet kündigt der damalige HP-Chef Leo Apotheker an, dass man die Entwicklung der webOS basierten Geräte einstellen werde und sich voraussichtlich auch von der PC-Sparte trennen wolle. Nun ist eine Frau bei HP am Zuge. Ich bin gespannt, was uns die „neue“ HP Chefin Meg Whitman für Überraschungen bescheren wird.

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Google+

Google+

Google+

Ich habe erst einmal gewartet. Bis alle Blogger und nun auch (fast) jedes Printmagazin drüber geschrieben hat: Google+. Lang angekündigt startete Googles neuestes Social-Network-Projekt Ende Juni und brauchte nur zwei Wochen um die Grenze von 10 Millionen Nutzer zu sprengen. Google+ kann einiges, was andere wie Facebook nicht können, aber natürlich gibt es auch Dinge die Google+ (noch) nicht kann.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Google nicht so einen extremen Datenhunger wie Facebook hat. Auch das Handling der Kontakte ist bei Google+ intuitive und übersichtlicher in so genannten “Circles“ organisiert. Per Video-Chat kann man gemeinsam YouTube-Videos ansehen und mit dem „+1“ gibt es ein Google eigenen „mag-ich-Button“.

Zudem sagte gestern, Mittwoch den 20. Juli 2011 der sagenumwobene und meist gut informierte Seriengründer Paul Ellen das knacken der 18 Millionen Grenze für Google+ voraus. Ich werde mich daher gleich mal auf die Suche nach den neuesten Zahlen machen …

P.S. Übrigens, mich findet man auch bei Google+

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Pünktlicher als die Polizei erlaubt…

Pünktlicher als die Polizei erlaubt …

Pünktlicher als die Polizei erlaubt …

Für normal sind wir sehr es von der Deutschen Bahn AG gewohnt, dass ihre Züge fast immer unpünktlich an ihrem Ziel ankommen. Gestern jedoch zeigte die Deutsche Bahn AG, dass sie es auch anders kann.

Denn statt der erwarteten Verspätungsansage teilte eine freundliche Stimme allen Reisenden des ICE mit, dass man das Ziel Berlin-Spandau und Berlin-Hauptbahnhof in etwa 20 Minuten früher erreichen werde als ursprünglich geplant. Grund hierfür seine eine eingeplante, jedoch nicht (mehr) vorhandene Baustelle auf der Strecke nach Berlin.

Überrascht von dieser Aussage begann plötzlich ein nahezu Hektisches telefonieren im Waggon. Schließlich mussten alle reisenden Freunde, Verwandte und Geschäftspartner umgehend von der veränderten Ankunftszeit in Kenntnis setzten. Zugegeben, auch ich konnte es mir nicht verkneifen, dieses einmalige Ereignis eines zu früh kommenden ICE der Deutschen Bahn AG via twitter mit meinem Smartphone zu kommunizieren. Es geschehen doch noch Wunder… 😉

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Kundenanfragen und andere Katastrophen

Die Telekom steht auf der Leitung ...

Die Telekom steht auf der Leitung …

Heute, der 15. Juni  2010 ist ein ganz besonderer Tag, denn ab heute kann man sich das bei der Deutschen Telekom  – Mobilfunk (vormals T-Mobile) das Apple iPhone 4 vorbestellen. Trotz Vorlaufzeit bezüglich des zu erwartenden Kunden-Ansturms scheint die Telekom hier und da personell stark unterbesetzt zu sein.

So wurden schon von langen Schlangen vor den T-Läden (vormals T-Punkt) berichtet. Dies ist aber noch vergleichsweise harmlos, wenn man hingegen, versucht die Hotline des Rosafarbenden Telekommunikationskonzernes zu erreichen. Ist dieses ein nahezu unmögliches Unterfangen. Gelang es einem anfangs noch bis in die Warteschleife durchzukommen, die einen dann direkt bat später noch ein mal anzurufen, da alle Kundenberater im Gespräch sind. So ist es seit ca. 11:30 Uhr nicht einmal mehr möglich bis zu Warteschleife der Hotline zu gelangen. Alle Versuche sind bis jetzt gescheitert – will heißen, dass kein Rufaufbau zur Hotline mehr möglich ist.

Viel zu teuer
Zu dem ist die Telekom mit ihren viel zu teuren Mobilfunktarifen für das iPhone schon lange nicht mehr zeitgemäß. Anfang des Jahres startet die deutsche Tochter O2 Germany des spanischen Ex-Monopolisten Telefónica mit einer neuen Runde in Sachen Mobilfunkpreise. Bei dem neuen Tarif ist der Preis durch den Kostenairbag fest gedeckelt – sprich der Kunde zahlt nie mehr als 42,50 Euro im Monat. Bezogen auf Verbindungen und SMS ins deutsche Festnetz und in die nationalen Mobilfunknetze. Zu schade nur, dass die Telekom sich nicht ansatzweise an das Preisniveau der Wettbewerber angleicht. So dürften dem Konzern noch reichlich Kunden davon laufen, denn der Mythos vom Exclusivrecht bzw. dem Exclusivvertrieb des Apple iPhone in Deutschland ist auch zerstört. So kann man ein iPhone auch preisgünstiger und ganz ohne das nervige Netlock (Netz-Sperrung) bei verschieden anderen Händlern in Deutschland mit voller Garantie kaufen.

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Die Facebook-Flucht greift um sich

Facebook - Die neue Datenkrake. (Bild: Facebook)

Facebook – Die neue Datenkrake. (Bild: Facebook)

Wie schon von der Krypto e.V. beschrieben. Hat sich Facebook selbst zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik manövriert. Schlagzeilen über bedenkliche Entwicklungen in Sachen Datenschutz und Nutzer-Privatsphäre reißen nicht ab.

Nun droht dem Social Network eine Profil-Löschwelle, berichtet Cnet. Eine Analyse von Search Engine Land hat gezeigt, dass die Phrase „how do I delete my Facebook account“ derzeit unter den Top-Vorschlägen in der Google-Suche auftaucht.

Nachforschungen brachten zudem ans Tageslicht, dass der Löschwunsch von Facebook-Nutzern offenbar schon länger im Raum steht und sich über die vergangenen Monate bereits zu einem Trending Topic entwickelt hat. Wer bei der US-Google-Suche nur „dele“ eingibt, bekommt als ersten Vorschlag „delete Facebook account“. Facebook muss sich mit seinen rund 500 Mio. Nutzern zwar keine Sorgen machen, demnächst im Nichts zu verschwinden. Allerdings dürfte eine „Austrittswelle“ auch dem erfolgsverwöhnten Netzwerk zu denken geben.