Twitter 140 Zeichen sind Geschichte

Bei Twitter ist die 140 Zeichenbegrenzung Geschichte.

Nun ist es so weit, nach einer erfolgreichen Testphase, verdoppelt Twitter nun das Zeichenlimit von 140 auf 280 Zeichen. Jeder Nutzer kann ab sofort Tweets mit bis zu 280 Zeichen posten. Damit ist nun die alte 140-Zeichen-Regel endgültig Teil der Geschichte.

Kritiker sprechen bereits von der Abschaffung des signifikanten Alleinstellungsmerkmals des Kurznachrichtendienstes. Bereits in der Testphase entstanden kontroverse Diskussionen darüber, ob mehr Zeichen eine gute Idee sei. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen, 280 Zeichen lange Tweets können zur Überladung der Timeline führen.

Gewohnheit
Twitter beobachtete interessanterweise, dass während der Testphase die Probanden überraschenderweise fast alle innerhalb des alten Limits von 140 Zeichen blieben.

„Nur 5 Prozent der gesendeten Tweets waren länger als 140 Zeichen“, erklärt Aliza Rosen von Twitter.

Man könnte ihr an dieser Stelle entgegnen, dass es vielleicht am über Jahre hinweg gelernten Verhalten der Nutzer liegt.

Mehr Zeichen, mehr Interaktion
Besonders interessant ist, dass Twitter in der Testphase ermitteln konnte, dass länger Tweets auch automatisch zu mehr Interaktion führen. Das bedeutet: mehr Herzen und mehr Retweets. Ob dies ein Effekt ist, der einzig darauf beruht, dass die neue Zeichenlänge ein Novum darstellt, wird sich in Zukunft zeigen.

HelloFresh im Kochbox-Anbieter Test

HelloFresh cooking box at test (Photo: Thorsten Claus | claus.de)

Laut Jamie Oliver, dem britischen Koch und Markenbotschafter von Rockit-Internets Tochter HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung kann wohl keiner widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter in unserem großen, mehrteiligen Kochbox-Test hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)
Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)

Auswahl & Vielfalt
Bei HelloFresh haben die Kunden eine wöchentlich wechselnde Auswahl an Gerichten in der Kochbox. Man kann zwischen einer „Classic Box“ mit Fleisch und einer „Veggie Box“ ohne Fleisch wählen. Bei den Kochbox-Varianten kann man zudem aussuchen, ob man drei oder fünf Gerichte für zwei oder vier Personen die Woche haben möchte. Leider lassen sich die einzelnen Gerichte, die in die Box kommen, nicht frei wählen.

Qualität & Frische
Bei der Qualität und Frische der Produkte in der von uns getesteten HelloFresh Kochbox mit 5 Mahlzeiten gab es dreimal Beanstandungen. Hierbei waren zum einen ein verschweißt gelieferter Rucola-Salt und ein ebenso verpacktes Paket Petersilie am vierten Tag vergammelt. Bei einer der letzten von HelloFresh gelieferten Kochboxen war zudem eine Stange Rosmarin komplett verwelkt.

In allen drei Fällen musste man daher noch einmal raus zum Gemüsehändler um die Ecke. Was in einer großen Stadt wie dem quirligen Berlin kein Problem ist, dürfte jedoch für Menschen in dörflichen Regionen, die dieses zu spät bemerken, zu einem Problem werden.

Einfach kochen
HelloFresh liefert mit allen Kochboxen neben den benötigten Produkten auch die Rezepte mit. Diese beinhalten weitestgehend eine Schritt-für-Schritt-Anleitung enthielten. Einzige Ausnahme waren die Rezepte von Jamie Oliver, diese unterschieden sich im Aufbau und Layout. Daneben ist auf den Rezepten auch meist ein Schwierigkeitsgrad von 1 bis 3 und die Dauer der Zubereitung angegeben. Bei einigen Gerichten mit leicht verderblichen Lebensmitteln ist zudem noch der Zeitraum der Verwendung, z. B. „An Tag 1-5 kochen“, mit aufgedruckt.

Im Großen und Ganzen passten die Angaben bezüglich der Zubereitungsdauer der Gerichte. Jedoch kam es ab und an dazu, dass mache Vorbereitung wie z. B. das Schneiden von Gemüse länger dauerten, als angenommen. Über dies hat sich bei unserem Test auch gezeigt, dass es sich immer empfiehlt die Gerichte zu zweit zu kochen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern vermeidet auch eine längere Zubereitungszeit.

Geschmack & Preis
Beim Geschmack scheiden sich bekanntlich die Geister. Unser Resümee von HelloFresh nach vier Wochen Test mit insgesamt 20 Gerichten fällt gut aus. Von den 20 Gerichten haben unseren Testessern nur ganze drei nicht gefallen. Bleibt zu guter Letzt noch der Preis pro Gericht. Bei der Kochbox von HelloFresh, der beträgt der Preis bei der von uns getesteten Kochbox mit 5 Mahlzeiten für 2 Personen, 5,50 Euro pro Person und Mahlzeit.

Das Urteil
+ Abwechslungsreiche Gerichte
+ Freundlicher Kundendienst
+ Gut Anleitende Rezepte
+ Größtenteils schmackhafte Rezepte

– Probleme mit der Wunschlieferzeit
– Wirkt manches mal etwas chaotisch

 

Auswahlmöglichkeiten der Gerichte? nein
Ausschließlich Bio-Produkte? ja/nein
Gerichte pro Kochbox und Woche 1-5
Preis pro Kochbox und Woche (bei 2 Personen) 39,99 € bis 54,99 €
Durchschnittspreis je Gericht 6,67 € bis 5,50 €
Herkunft der Zutaten bekannt? nein
Vorwiegend Regionale Produkte? ja/nein

Der erste Test ist geschafft, jetzt freuen wir uns auf Feedback. Was hat Euch gut gefallen, was nicht? Sagt uns Eure Meinungen in den Kommentaren, auf Twitter oder Facebook.
Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

Der große Test der Kochbox-Anbieter

Kochen macht Spaß! Wir testen für Euch Kochboxen. (Foto: iStock/Sergeyshibut)

Laut dem britischen Koch und Markenbotschafter Jamie Oliver des Rockit-Internet Ablegers HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung will ich nicht widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter von Kochboxen in unserer mehrteiligen Testreihe, hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Alle Anbieter werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Auswahl, Vielfalt und Abwechslung der Gerichte in den Boxen
  • Qualität und Frische der gelieferten Lebensmittel
  • Einfachheit und Dauer der Zubereitung der Gerichte
  • Der Geschmack und der Preis je Gericht

Bequemlichkeit
Vorweg sei gesagt, dass alle Kochboxen eines gemeinsam haben, nämlich den Wegfall des Einkaufstresses. Es ist bequem, sich nicht immer um den Einkauf und die Planung der Gerichte kümmern zu müssen. Denn sämtliche Anbieter liefern alle für die Mahlzeiten benötigen Produkte samt den Rezepten nach Hause. Das hat zwar seinen Preis, aber dafür muss man es ja nicht selber machen.

Abfall
Die Bequemlichkeit hat jedoch auch Ihre Kehrseite wie z. B. in Form des Abfalls. Der anfallende Abfall ist mengenmäßig etwas größer, als bei einem Einkauf im Supermarkt. Allerdings bemühen sich die Anbieter wohl, ökologische Verpackungen zu verwenden, wie beispielsweise Papiertüten/Kartons und Kühlmaterial aus Schafwolle. Dennoch fällt durch einzelne Kunststoffverpackungen der Lebensmittel, Gewürze, Kräuter und Nüsse etwas mehr Müll an als bei einem Einkauf im Einzelhandel.

Testbedingungen
Um ein faires und möglichst Objektives Urteil fällen zu können, testen wir jeden Kochbox-Anbieter über vier Wochen hinweg. Das ermöglicht uns ein weitgehend faires Urteil, ohne das persönliche oder geschmackliche Präferenzen im Vordergrund stehen.

Feedback
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US-Wahlkampf 2016: Kampf der Twitter-Bots

Viele vermeintliche Pro-Trump-Tweets stamme von Bots.

Unglaublich aber wahr, in den USA kommt ein Großteil der Pro-Trump-Tweets von sogenannten Twitter-Bots. Ein Twitter-Bot ist ein Stück Software, ein Programm welches automatisch Texte generiert und dann über Twitter versendet.

Fan zum Schein
Rund ein Drittel aller Tweets von Nutzern, die sich während der TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten am 26. September 2016 für Donald Trump ausgesprochen haben, kam von Bots. Das hat eine aktuelle Studie von Forschern der University of Oxford herausgefunden.

Clinton-Bots
Donald Trump wirkte während der Fernsehdebatte sehr populär auf Twitter, doch anscheinend wurde der Hype hauptsächlich generiert als tatsächlich von Fans hervorgerufen, so die Forscher. Mehr als eine halbe Mio. Tweets (rund 33 Prozent) mit Pro-Trump-Statements, die innerhalb des Abends und in den folgenden vier Tagen veröffentlicht wurden, haben Computerprogramme erzeugt.

Auch für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton feuerten Bots Tweets ab. Doch die rund 137.000 per Computer erzeugten Twitter-Nachrichten innerhalb der gleichen Periode fallen für die Trump-Rivalin erheblich weniger ins Gewicht.

“Reale Leute können ein Script schreiben und einen Algorithmus benutzen, um regelmäßig spezifische Antworten zu twittern”, so Caroline Sanders von IBM. Besonders auf Twitter werden Bots gerne genutzt, um Positionen zu pushen.

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)

Der eine oder andere von Euch wird sich jetzt vielleicht fragen wie man auf einem so außergewöhnlichen Vergleichstest kommt. Aber die Antwort ist ganz einfach, ich brauchte einen neuen Staubsauger und habe daher beider Geräte getestet und dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Design & Preis
Bei dem Design hat der Dyson v6 Total Clean erwartungsgemäß die Nase vorn. Das mag wohl auch an dem besonderen Design Schwerpunkt der britischen Firma liegen. Gegen den Dyson v6 Total Clean wirkt der Thomas Multiclean X7 Aqua+ er etwas altbacken. Was beim zweiten Blick auf den Dyson v6 auffällt, ist das das bei dem Geräte verwendete Plastik irgendwie marmoriert wirkt. Es ist daher zu vermuten, dass es sich hierbei eventuell um recycelt Plastik handelt. Hingegen wirkt das beim Thomas Multiclean X7 verwendete Material reiner. Die unverbindliche Preisempfehlung des Dyson v6 Total Clean beträgt 499,00 Euro. Der UVP des Thomas Multiclean X7 Aqua+ beträgt hingegen nur 380,00 Euro. Wo hier der 120,00 Euro Preisunterschied begründet liegt, kann ich nicht genau sagen.

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)

Handhabbarkeit
Als Erstes fällt einem beim Thomas Multi Clean X7 Aqua+ das sehr umfangreiche im Lieferumfang enthaltene Zubehörsortiment ins Auge. Auch sonst hat der Thomas Multi Clean X7 Aqua+ ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal, denn er kann mir als ein herkömmlicher Staubsauger, der nur Staub saugen kann. Der Thomas Multi Clean X7 verweint nämlich zwei Dinge in einem Arbeitsgang, dass saugen und das Nasswischen. Zum staubsaugen (mit fünf verstellbaren Stufen) lässt sich zusätzlich eine Pumpe zum Auftragen von Putzwasser dazu schalten. Der deutsche Hersteller hat das Gerät recht voluminös gestaltet, so bietet es im hinteren Teil Platz für einen Wassertank, einen nachgelagerten Filter und den Stauraum für den Herausnehmenbaren Staub und Wasser Behälter. Verbesserungsbedarf gibt es jedoch bei dem Thomas Multi Clean X7 welcher mit „Made in Germany“ wirbt bei der Fixierungsmöglichkeit der Teleskopstange.

Das Zubehörpaket des Dyson v6 Total Clean ist nicht ganz so umfangreich wie das des Thomas Multiclean. Bei dem Dyson v6 Total Clean sind jedoch alle üblichen Aufsätze wie z.B eine Polster- und Fugendüse oder Saugt-Pinsel mit dabei. Die Besonderheit des Dyson v6 Total Clean ist jedoch das der beutellose Staubsauger mit HEPA-Filter mittels Akku betrieben wird. Im Lieferumfang ist daher auch eine Halte- und Ladestation mit enthalten. Für das Saugen von hartnäckigem Schmutz lässt sich ein Turbomodus zu schalten. Speziell für das Saugen von Hartböden hat der Dyson v6 Total Clean eine extra Bodendüse spendiert bekommen, die den Schmutz besonders gut aufnimmt. Eine weitere im Lieferumfang enthaltene Bodendüse ist speziell für Teppichboden konzipiert.

Lautstärke
Im praktischen Einsatz der beiden Geräte fällt sofort auf, das der Dyson v6 Total Clean im Vergleich zum Thomas Multi Clean X7 Aqua+ recht laut ist. Zwar erhöht sich auch bei dem Thomas Multi Clean X7 Aqua+ der Lautstärkenpegel, sobald man ihn hoch regelt, dennoch ist dieser leiser als der Dyson v6 Total Clean.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder der beiden Geräte seine Vorzüge hat. Vor allem hatte mich Anfangs der Thomas Multi Clean X7 wegen seiner Kombination von Wischen und Nass-Trockensaugen beeindruck. Letztendlich habe ich mich jedoch für Dyson v6 Total Clean entschieden. Ausschlaggebend war hierbei nicht nur die größere Flexibilität, die der Akku Betrieb mit ca. 20 Minuten mit sich bringt. Sondern auch die kompakte Bauweise des Dyson v6 Total Clean, die es ermöglich, das Gerät platzsparend unterzubringen.

Jeder dritte Internetnutzer liest gerne regionale Blogs

Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)

32 Prozent der Internetnutzer lesen regionale Blogs, die sich ausschließlich mit aktuellen Nachrichten aus einer Region, einer Stadt oder einem Stadtteil beschäftigen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage unter 1.040 Internetnutzern im Auftrag des Bitkom.

Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)
Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)

Verlage ziehen nach

“Regionale und lokale Blogs haben sich als Ergänzung zu den klassischen Lokalmedien etabliert”, sagt Bitkom Geschäftsführer Bernhard Rohleder. Meist würden sie von freien Journalisten gegründet und finanzierten sich über Online-Werbung, Sponsoring oder Crowdfunding. Daneben experimentieren die etablierten Zeitungsverlage mit Blogformaten.

Beispiele gibt es viele: So betreiben der Berliner Tagesspiegel und das Hamburger Abendblatt eigene Stadtteil-Blogs, andere Zeitungshäuser kooperieren mit verlagsunabhängigen Bloggern. Inhaltlich bilden die Blogs das Leben im jeweiligen Einzugsgebiet ab und beschäftigen sich mit Lokalpolitik, Kultur, der regionalen Wirtschaft oder Sport.

Alle Altersklassen

Der Umfrage nach werden lokale Blogs in allen Altersklassen gelesen. Etwas über dem Durchschnitt nutzen sie die mittleren Altersgruppen: 34 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 35 Proz

ent der 50- bis 64-Jährigen. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 30 Prozent und in der Generation 65-Plus immerhin noch 26 Prozent.

“RecycleBot” erkennt Materialien anhand der Barcodes

Der RecycleBot will helfen Müll zu sortieren.

Der in der mittelitalienischen Provinz Frosinone beheimatete Programmierer Damiano Franco hat ein innovatives Verfahren zur Mülltrennung entwickelt. Mithilfe von “RecycleBot” werden die unterschiedlichen Materialien erkannt und automatisch sortiert. Unsicherheiten, wie sie beispielsweise beim Entsorgen von plastifiziertem Karton entstehen, sollen hierdurch beseitigt werden.

Für Private und Kommunen

“Die richtige Zuordnung erfolgt über einen an das Internet angeschlossenen Barcode-Leser”, erklärt der Erfinder. Durch den Zugriff auf eine spezielle Datenbank erkennt das Gerät in Echtzeit, um welche Art von Müll es sich handelt. Falls aus dem Netz keine passende Antwort dazu kommt, kann der Benutzer mittels einer der vier zur Verfügung stehenden Tasten die Klassifizierung selber vornehmen. Bei allen folgenden Sortiervorgängen erfolgt dann die Zuordnung automatisch.

Das Gerät hat die Abmessungen einer Spülmaschine und kann deshalb bequem in eine Einbauküche integriert werden. “Vorteile bietet die automatische Sortieranlage auch für die Gemeindeverwaltungen”, so der Inhaber eines Master-Abschlusses für Informationssysteme. Denn anhand der gesammelten Daten könnten die Kommunen ihre Abfallbeseitigung in Abhängigkeit von Zusammensetzung und Monatsaufkommen gezielter organisieren und die Müllwagen effizienter verteilen. Zudem könnten die Gemeinden selber entscheiden, welche Materialien zusammen mit anderen gemeinsam in einem Behälter zu sammeln sind.

Big Data: KI trifft Prognosen deutlich schneller & präziser

Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit der “Data Science Machine” eine neue Software entwickelt, die Menschen bei der Analyse von Big Data um Längen schlägt. Die getroffenen Vorhersagen erfolgten nicht nur wesentlich schneller, sondern auch erheblich akkurater. Bei der Entwicklung haben sich die Wissenschaftler das menschliche Gehirn und seine Analysefähigkeiten zum Vorbild genommen.

Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)
Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)

Abstraktion schwer nachzubauen
“Bei dieser Art von maschinellem Lernen werden große Datenmengen statistisch analysiert, um bestimmte Muster automatisch aufzuspüren und zu verknüpfen”, erklärt Thomas Eiter, Computerwissenschaftler vom Institut für Informationssysteme an der Technischen Universität Wien. Das sei nichts grundsätzlich Neues und werde heute von vielen Forschungsgruppen auf der Welt versucht.

“Diese Vorgehensweise ist in vielen Bereichen sehr nützlich und wird wohl auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, unter anderem in der Medizin, wo man es beispielsweise mit großen Gen-Datenbanken zu tun hat”, führt Eiter aus. Doch bei solchen statistischen Verfahren bestehe immer die Möglichkeit, mathematisch Korrelationen zwischen Dingen zu finden, die in Wirklichkeit nichts miteinander zu tun haben. “Es ist kaum zu erwarten, dass man alle Probleme der menschlichen Intelligenz damit lösen kann – ich glaube zum Beispiel nicht, dass sich die sehr wichtige menschliche Fähigkeit zur Abstraktion auf diese Weise nachbauen lässt”, gibt der Computerwissenschaftler zu bedenken.

Genauere Vorhersagen realisierbar
Laut den Forschungsergebnissen hat der Prototyp der Data Science Machine 615 menschliche Teams von insgesamt 906 Gruppen in einem dreiteiligen Test bezüglich der Big-Data-Analyse geschlagen. In den ersten beiden Bereichen konnte das System zu 94 und zu 95 Prozent richtige Prognosen treffen. Im dritten Durchlauf waren es 87 Prozent. Während die Data Science Machine nur zwei bis zwölf Stunden brauchte, um eine Entscheidung zu treffen, hat diese Periode bei den menschlichen Teilnehmern ein paar Monate in Anspruch genommen.

E-Mail-Panne: Twitter irritiert Nutzer mit unnötigem Passwort-Reset

E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)
E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)
E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)

Auf Twitter hat sich heute Vormittag Panik breitgemacht. Der Grund: Nutzer berichteten, dass ihr Passwort zurückgesetzt wurde, weil ein Service, der nicht zum Kurznachrichtendienst gehört, auf das Konto zugreifen wollte. Der Tumult wurde bereits aufgelöst, die Klagen über eine mögliche Hacker-Attacke auf Twitter halten sich jedoch hartnäckig.

Unternehmen beschwichtigt
In einer prompt folgenden Aussendung ließ die Mikroblogging-Plattform wissen: “Wir haben aufgrund eines Systemfehlers unabsichtlich Password-Reset-Verständigungen ausgesendet. Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Nutzern für die Unannehmlichkeiten.”

Hacking- oder Phishing-Attacken sind also nicht der Grund für die Passwort-Resets, die etwa ein Prozent der Nutzer betroffen haben sollen. Das Passwort muss zwar von den Betroffenen geändert werden, man muss aber nicht befürchten, dass das Konto von einem anderen Service angegriffen wurde.

Die Zeitungsente im Zeitalter von twitter & Co.

Die gute alte Zeitungsente.
Die gute alte Zeitungsente.
Die gute alte Zeitungsente.

Ich gebe es unumwunden zu, ich nutze selber Twitter, Facebook & Co. Jedoch denke ich vorher nach was ich schreibe und plappere nicht einfach alles, nach was andere sagen. Leider habe ich heute den Eindruck gewonnen, dass diese viel wenig tun und stattdessen einfach nur drauf los zwitschern. Anstatt einen Moment lang zu überlegen ob das, was man dort Weiterleiter wirklich der Wahrheit entspricht.

Nicht dass dieses Phänomen neu ist, so etwas gab es auch schon zu Großvaters Zeiten. Es nannte sich damals wie heute „Ente“ genauer gesagt „Zeitungsente“. Ich wage es zu bezweifeln, dass dieses possierliche Tierchen jemals aussterben wird, auch nicht in Zeiten von Twitter und Co.