Der Trend zur Flasche

Der Trend zur Flasche (Bild: Thorsten Claus)

Egal wohin man hinsieht, ob im Coworking Space, im Fitnessstudio und auf der Straße sieht man seit geraumer Zeit einen der Trends unserer Zeit – Flaschen! Angefangen hat es in Deutschland meines Erachtens nach vor 4-5 Jahren mit dem Berliner Startup Soulproducts GmbH und ihren Soulbottles genannten Glasflaschen, die sich wahrscheinlich am 2010 von Sarah Kauss gegründeten Unternehmen S’Well orientiert haben dürften. Sarah Kauss (41), gilt dank des Hypes um die Edelstahlflasche nun als eine der einflussreichsten Businessfrauen der USA. Das Forbes-Magazin setzte S’Well zudem auf Platz eins der am schnellsten wachsenden Firmen, die von Frauen gegründet wurden.

Nein zum Plastik-Kollaps
Die trendigen Flaschen sind immer mit dabei, und sie sind wie ein stummer Vorwurf an alle Umstehenden – seht her ich (der Träger) unternehme aktiv was gegen den vielen Plastikmüll. Denn wer eine (teure) Trinkflasche hat, schont die Umwelt, schließlich wirft man keine Einwegplastikflaschen auf den stetig wachsenden Müllberg an Land und auf hoher See.

Immer mehr Plastik treibt in unseren Ozeanen. (Foto: Ben Mierement/NOAA)
Immer mehr Plastik treibt in unseren Ozeanen. (Foto: Ben Mierement/NOAA)

Da verwundert es einen nicht, dass S’well’s Erfolg mit Edelstahlflaschen, eine Menge Nachahmer gefunden hat. Neben Soulbottles (Glas) währen hier noch Flask (Edelstahl) und ebenfalls auf den USA Klean Kanteen (Edelstahl) sowie das Schweizer Urgestein Sigg (Aluminium) zu nennen. Viele bieten doppelwandige Edelstahlflaschen mit bunten Mustern an und das teilweise deutlich günstiger. Zudem muss man bei Aluminium, Stahl und Glas keine große Angst vor giftigen Weichmachern in der Flasche machen. Ich habe mir daher die vorgerannten Flaschen mal näher angeschaut.

Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss. (Bild: Thorsten Claus)
Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss. (Bild: Thorsten Claus)

Soulbottle
Die 0,6 Liter fassende Soulbottle Flasche besteht aus Glas und hat einen Bügelverschluss (auch als “Ploppverschluss” bekannt) wie man ihn von Bierflaschen her kennt, mit dem man den 3 cm breiten Flaschenhals sicher verschlissen kann. Hierdurch sind auch kohlensäurehaltige Getränke für die Soulbottle kein Problem. Die Soulbottle Flaschen kosten je nach Design zwischen 20-25 Euro das Stück. Da die Flasche aus Glas besteht, kann man sie natürlich nicht zum kalt- oder warmhalten verwenden.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Leicht zu reinigen
+ Spülmaschinengeeignet

– Keine Thermofunktion
– Nicht bruchfest
– Relativ Schwer

Die 592 ml (20 oz) fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen. (Bild: Thorsten Claus)
Die 592 ml (20 oz) fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen. (Bild: Thorsten Claus)

Klean Kanteen
Die 592 ml oder 20 oz fassende Flasche Reflect Vacuum Insulated von Klean Kanteen besteht aus einem Stück Edelstahl (Unibody). Dank der extrabreiten Öffnung mit 4,5 cm lässt nicht nur zum bequemen Ein- und Ausgießen, sie erleichtert auch das Reinigen der Trinkflasche ungemein. Aufgrund des bei der Reflect eingesetzten Verschlusses eignet sich dieser nicht für kohlensäurehaltige Getränke. Wer auch gerne Getränke mit Kohlensäure darin transportieren möchte, kann sich für kanpp 30,- Euro einen optionalen Bügelverschluss namens „SwingLok“ dazu kaufen. Wie alle Thermosflaschen ist diese nicht spülmaschinengeeignet.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Leicht zu reinigen
+ Bruchfest
+ Thermofunktion

– Nicht Kohlensäure stabil
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Der S'well Klassiker die Flasche in Marmor-Optik. (Bild: Thorsten Claus)
Der S’well Klassiker die Flasche in Marmor-Optik. (Bild: Thorsten Claus)

S’well
Das 2010, in den USA gegründet Unternehmen hat den Trend zur Flasche maßgeblich mitgeprägt. Die getestete 17 oz bzw. 503 ml Flasche im Marmor-Optik von S’well (Model ELWM-17-B16) kostet knapp 40,- Euro. Die doppelwandigen Edelstahlfalschen von S’well gibt es in drei Größen 9 oz (206 ml), 17 oz (503 ml) und 25 oz (739 ml), die zwischen 40,- bis 300,- Euro kosten. Alle Flaschen des US-Herstellers haben einen 3 cm breiten Flaschenhals, der bedingt gut zu reinigen der Flasche geeignet ist. Alle Edelstahlthermofalschen sind nicht spülmaschinengeeignet. Kohlensäure stellt hingegen kein Problem für die Flaschen dar.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Recht teuer
– Schwierig zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Die Doppelwandige Edelstahlfalschen von Flsk. (Bild: Thorsten Claus)
Die Doppelwandige Edelstahlfalschen von Flsk. (Bild: Thorsten Claus)

Flsk
Die Flaschen des deutschen Unternehmens Flsk, ähneln zwar dem Design des US-Vorbilds, habe jedoch eine eigene Designsprache. Wie bei dem US-Vorbild sind auch die Edelstahlfalschen von Flsk doppelwandig mit einem Vakuum in der Mitte. Die in den Größen 500, 750 und 1.000 ml erhältlichen Edelstahlthermofalschen kosten zwischen 35 und 50, – Euro und sollen in ihnen befindliche Getränke über Stunden hinweg warm oder kalt halten. Der Flaschenhals der Flsk ist ca. 3,5 cm breit, was es nicht so einfach macht die Flasche mit einer Bürste zu reinigen. Wie alle Thermosflaschen sind auch diese Flaschen nicht spülmaschinengeeignet.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Schlecht zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. (Bild: Thorsten Claus)
Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. (Bild: Thorsten Claus)

Sigg
Das Schweizer Unternehmen Sigg ist sicherlich eines, wenn nicht gar das älteste Unternehmen im Geschäft mit Flaschen. Die Trinkflasche „Classic“ hat es sogar als Exponat ins Museum geschafft. Die Trinkflasche ist ebenfalls in den drei Größen 0,6, 1,0 und 1,5 Liter erhältlich. Da die Flasche aus nur einer Ebene beschichten Aluminium besteht, kann man sie natürlich nicht zum kalt- oder warmhalten von Getränken verwenden. Dafür hat die „Classic“ dank ihres Schraubengewindes kein Problem mit kohlensäurehaltigen Getränken. Leider macht der nur 2,7 cm breite Flaschenhals die Reinigung der Flasche sehr schwer.

+ Keine Weichmacher
+ Material reagiert nicht
+ Kohlensäure stabil
+ Bruchfest

– Sehr schlecht zu reinigen
– Nicht Spülmaschinengeeignet

Tipp: Wer seine Flasche aufgrund der Größe des Flaschenhalses nur schwer mit einer Bürste oder einem Stabschwamm reinigen kann, kann alternativ auch Reinigungstabletten (Gebissreiniger) nutzen, wie man sie für normal für Zahnspangen oder die Dritten verwendet.

Gewinnspiel
Unter allen Nutzern, die einen (sinnvollen) Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen und diesen über ihre Social-Media-Kanäle getagt teilen, verlose ich einige der vorgestellten Trinkflaschen. Die Gewinnspielteilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 8. September 2017 möglich. Jeder kann nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Gewinner werden per E-Mail persönlich benachrichtigt. Der Gewinn wird dem Gewinner oder der Gewinnerin mit der Post zugesandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!

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HelloFresh im Kochbox-Anbieter Test

HelloFresh cooking box at test (Photo: Thorsten Claus | claus.de)

Laut Jamie Oliver, dem britischen Koch und Markenbotschafter von Rockit-Internets Tochter HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung kann wohl keiner widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter in unserem großen, mehrteiligen Kochbox-Test hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)
Die HelloFresh Kochbox im Test. (Foto: Thorsten Claus | claus.de)

Auswahl & Vielfalt
Bei HelloFresh haben die Kunden eine wöchentlich wechselnde Auswahl an Gerichten in der Kochbox. Man kann zwischen einer „Classic Box“ mit Fleisch und einer „Veggie Box“ ohne Fleisch wählen. Bei den Kochbox-Varianten kann man zudem aussuchen, ob man drei oder fünf Gerichte für zwei oder vier Personen die Woche haben möchte. Leider lassen sich die einzelnen Gerichte, die in die Box kommen, nicht frei wählen.

Qualität & Frische
Bei der Qualität und Frische der Produkte in der von uns getesteten HelloFresh Kochbox mit 5 Mahlzeiten gab es dreimal Beanstandungen. Hierbei waren zum einen ein verschweißt gelieferter Rucola-Salt und ein ebenso verpacktes Paket Petersilie am vierten Tag vergammelt. Bei einer der letzten von HelloFresh gelieferten Kochboxen war zudem eine Stange Rosmarin komplett verwelkt.

In allen drei Fällen musste man daher noch einmal raus zum Gemüsehändler um die Ecke. Was in einer großen Stadt wie dem quirligen Berlin kein Problem ist, dürfte jedoch für Menschen in dörflichen Regionen, die dieses zu spät bemerken, zu einem Problem werden.

Einfach kochen
HelloFresh liefert mit allen Kochboxen neben den benötigten Produkten auch die Rezepte mit. Diese beinhalten weitestgehend eine Schritt-für-Schritt-Anleitung enthielten. Einzige Ausnahme waren die Rezepte von Jamie Oliver, diese unterschieden sich im Aufbau und Layout. Daneben ist auf den Rezepten auch meist ein Schwierigkeitsgrad von 1 bis 3 und die Dauer der Zubereitung angegeben. Bei einigen Gerichten mit leicht verderblichen Lebensmitteln ist zudem noch der Zeitraum der Verwendung, z. B. „An Tag 1-5 kochen“, mit aufgedruckt.

Im Großen und Ganzen passten die Angaben bezüglich der Zubereitungsdauer der Gerichte. Jedoch kam es ab und an dazu, dass mache Vorbereitung wie z. B. das Schneiden von Gemüse länger dauerten, als angenommen. Über dies hat sich bei unserem Test auch gezeigt, dass es sich immer empfiehlt die Gerichte zu zweit zu kochen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern vermeidet auch eine längere Zubereitungszeit.

Geschmack & Preis
Beim Geschmack scheiden sich bekanntlich die Geister. Unser Resümee von HelloFresh nach vier Wochen Test mit insgesamt 20 Gerichten fällt gut aus. Von den 20 Gerichten haben unseren Testessern nur ganze drei nicht gefallen. Bleibt zu guter Letzt noch der Preis pro Gericht. Bei der Kochbox von HelloFresh, der beträgt der Preis bei der von uns getesteten Kochbox mit 5 Mahlzeiten für 2 Personen, 5,50 Euro pro Person und Mahlzeit.

Das Urteil
+ Abwechslungsreiche Gerichte
+ Freundlicher Kundendienst
+ Gut Anleitende Rezepte
+ Größtenteils schmackhafte Rezepte

– Probleme mit der Wunschlieferzeit
– Wirkt manches mal etwas chaotisch

 

Auswahlmöglichkeiten der Gerichte? nein
Ausschließlich Bio-Produkte? ja/nein
Gerichte pro Kochbox und Woche 1-5
Preis pro Kochbox und Woche (bei 2 Personen) 39,99 € bis 54,99 €
Durchschnittspreis je Gericht 6,67 € bis 5,50 €
Herkunft der Zutaten bekannt? nein
Vorwiegend Regionale Produkte? ja/nein

Der erste Test ist geschafft, jetzt freuen wir uns auf Feedback. Was hat Euch gut gefallen, was nicht? Sagt uns Eure Meinungen in den Kommentaren, auf Twitter oder Facebook.
Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

Der große Test der Kochbox-Anbieter

Kochen macht Spaß! Wir testen für Euch Kochboxen. (Foto: iStock/Sergeyshibut)

Laut dem britischen Koch und Markenbotschafter Jamie Oliver des Rockit-Internet Ablegers HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung will ich nicht widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter von Kochboxen in unserer mehrteiligen Testreihe, hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Alle Anbieter werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Auswahl, Vielfalt und Abwechslung der Gerichte in den Boxen
  • Qualität und Frische der gelieferten Lebensmittel
  • Einfachheit und Dauer der Zubereitung der Gerichte
  • Der Geschmack und der Preis je Gericht

Bequemlichkeit
Vorweg sei gesagt, dass alle Kochboxen eines gemeinsam haben, nämlich den Wegfall des Einkaufstresses. Es ist bequem, sich nicht immer um den Einkauf und die Planung der Gerichte kümmern zu müssen. Denn sämtliche Anbieter liefern alle für die Mahlzeiten benötigen Produkte samt den Rezepten nach Hause. Das hat zwar seinen Preis, aber dafür muss man es ja nicht selber machen.

Abfall
Die Bequemlichkeit hat jedoch auch Ihre Kehrseite wie z. B. in Form des Abfalls. Der anfallende Abfall ist mengenmäßig etwas größer, als bei einem Einkauf im Supermarkt. Allerdings bemühen sich die Anbieter wohl, ökologische Verpackungen zu verwenden, wie beispielsweise Papiertüten/Kartons und Kühlmaterial aus Schafwolle. Dennoch fällt durch einzelne Kunststoffverpackungen der Lebensmittel, Gewürze, Kräuter und Nüsse etwas mehr Müll an als bei einem Einkauf im Einzelhandel.

Testbedingungen
Um ein faires und möglichst Objektives Urteil fällen zu können, testen wir jeden Kochbox-Anbieter über vier Wochen hinweg. Das ermöglicht uns ein weitgehend faires Urteil, ohne das persönliche oder geschmackliche Präferenzen im Vordergrund stehen.

Feedback
Teilt uns Eure Anregungen, Kritiken und Meinungen über die Kommentarfunktion oder bei Twitter mit.
Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)

Der eine oder andere von Euch wird sich jetzt vielleicht fragen wie man auf einem so außergewöhnlichen Vergleichstest kommt. Aber die Antwort ist ganz einfach, ich brauchte einen neuen Staubsauger und habe daher beider Geräte getestet und dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Design & Preis
Bei dem Design hat der Dyson v6 Total Clean erwartungsgemäß die Nase vorn. Das mag wohl auch an dem besonderen Design Schwerpunkt der britischen Firma liegen. Gegen den Dyson v6 Total Clean wirkt der Thomas Multiclean X7 Aqua+ er etwas altbacken. Was beim zweiten Blick auf den Dyson v6 auffällt, ist das das bei dem Geräte verwendete Plastik irgendwie marmoriert wirkt. Es ist daher zu vermuten, dass es sich hierbei eventuell um recycelt Plastik handelt. Hingegen wirkt das beim Thomas Multiclean X7 verwendete Material reiner. Die unverbindliche Preisempfehlung des Dyson v6 Total Clean beträgt 499,00 Euro. Der UVP des Thomas Multiclean X7 Aqua+ beträgt hingegen nur 380,00 Euro. Wo hier der 120,00 Euro Preisunterschied begründet liegt, kann ich nicht genau sagen.

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)

Handhabbarkeit
Als Erstes fällt einem beim Thomas Multi Clean X7 Aqua+ das sehr umfangreiche im Lieferumfang enthaltene Zubehörsortiment ins Auge. Auch sonst hat der Thomas Multi Clean X7 Aqua+ ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal, denn er kann mir als ein herkömmlicher Staubsauger, der nur Staub saugen kann. Der Thomas Multi Clean X7 verweint nämlich zwei Dinge in einem Arbeitsgang, dass saugen und das Nasswischen. Zum staubsaugen (mit fünf verstellbaren Stufen) lässt sich zusätzlich eine Pumpe zum Auftragen von Putzwasser dazu schalten. Der deutsche Hersteller hat das Gerät recht voluminös gestaltet, so bietet es im hinteren Teil Platz für einen Wassertank, einen nachgelagerten Filter und den Stauraum für den Herausnehmenbaren Staub und Wasser Behälter. Verbesserungsbedarf gibt es jedoch bei dem Thomas Multi Clean X7 welcher mit „Made in Germany“ wirbt bei der Fixierungsmöglichkeit der Teleskopstange.

Das Zubehörpaket des Dyson v6 Total Clean ist nicht ganz so umfangreich wie das des Thomas Multiclean. Bei dem Dyson v6 Total Clean sind jedoch alle üblichen Aufsätze wie z.B eine Polster- und Fugendüse oder Saugt-Pinsel mit dabei. Die Besonderheit des Dyson v6 Total Clean ist jedoch das der beutellose Staubsauger mit HEPA-Filter mittels Akku betrieben wird. Im Lieferumfang ist daher auch eine Halte- und Ladestation mit enthalten. Für das Saugen von hartnäckigem Schmutz lässt sich ein Turbomodus zu schalten. Speziell für das Saugen von Hartböden hat der Dyson v6 Total Clean eine extra Bodendüse spendiert bekommen, die den Schmutz besonders gut aufnimmt. Eine weitere im Lieferumfang enthaltene Bodendüse ist speziell für Teppichboden konzipiert.

Lautstärke
Im praktischen Einsatz der beiden Geräte fällt sofort auf, das der Dyson v6 Total Clean im Vergleich zum Thomas Multi Clean X7 Aqua+ recht laut ist. Zwar erhöht sich auch bei dem Thomas Multi Clean X7 Aqua+ der Lautstärkenpegel, sobald man ihn hoch regelt, dennoch ist dieser leiser als der Dyson v6 Total Clean.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder der beiden Geräte seine Vorzüge hat. Vor allem hatte mich Anfangs der Thomas Multi Clean X7 wegen seiner Kombination von Wischen und Nass-Trockensaugen beeindruck. Letztendlich habe ich mich jedoch für Dyson v6 Total Clean entschieden. Ausschlaggebend war hierbei nicht nur die größere Flexibilität, die der Akku Betrieb mit ca. 20 Minuten mit sich bringt. Sondern auch die kompakte Bauweise des Dyson v6 Total Clean, die es ermöglich, das Gerät platzsparend unterzubringen.