The great test of the cooker vendors

Cooking is fun! We test cooking boxes for you. (Photo: iStock/Sergeyshibut)

According to the British chef and brand Ambassador Jamie Oliver of the Rockit Internet branch HelloFresh, good food makes you happy. No one can disagree with this saying. HelloFresh is the first provider of cooking boxes in our multi-part series of tests, here in our new Lifestyle Blog on claus.de.

All suppliers are evaluated according to the following Criteria:

  • Selection, diversity and variety of the dishes in the boxes
  • Quality and freshness of the food provided
  • Simplicity and duration of the preparation of the meals
  • The taste and the price per dish

Convenience
First of all, all the cookers have one thing in common, that is the elimination of the shopping stress. It is convenient not to have to worry about buying and planning the dishes. Because all suppliers supply all the products needed for the meals including the recipes home. This has its price, but you do not have to do it yourself.

Waste
The comfort however has its downside e.g. in the Form of the waste. The resulting waste is slightly larger in quantity than when shopping in the supermarket. However, the providers strive to use ecological packaging, such as paper bags/boxes, and cooling material made of sheep’s wool. Nevertheless, individual plastic packs of food, spices, herbs and nuts are slightly more garbage than retail shopping.

Test conditions
In order to make a fair and as objective judgment as possible, we test every cooking box provider for four weeks. This allows us to make a fair judgment without focusing on personal or taste preferences.

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Der große Test der Kochbox-Anbieter

Kochen macht Spaß! Wir testen für Euch Kochboxen. (Foto: iStock/Sergeyshibut)

Laut dem britischen Koch und Markenbotschafter Jamie Oliver des Rockit-Internet Ablegers HelloFresh, macht gutes Essen glücklich. Dieser Einstellung will ich nicht widersprechen. HelloFresh ist der erste Anbieter von Kochboxen in unserer mehrteiligen Testreihe, hier in unserem neuen Lifestyle-Blog auf claus.de.

Alle Anbieter werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Auswahl, Vielfalt und Abwechslung der Gerichte in den Boxen
  • Qualität und Frische der gelieferten Lebensmittel
  • Einfachheit und Dauer der Zubereitung der Gerichte
  • Der Geschmack und der Preis je Gericht

Bequemlichkeit
Vorweg sei gesagt, dass alle Kochboxen eines gemeinsam haben, nämlich den Wegfall des Einkaufstresses. Es ist bequem, sich nicht immer um den Einkauf und die Planung der Gerichte kümmern zu müssen. Denn sämtliche Anbieter liefern alle für die Mahlzeiten benötigen Produkte samt den Rezepten nach Hause. Das hat zwar seinen Preis, aber dafür muss man es ja nicht selber machen.

Abfall
Die Bequemlichkeit hat jedoch auch Ihre Kehrseite wie z. B. in Form des Abfalls. Der anfallende Abfall ist mengenmäßig etwas größer, als bei einem Einkauf im Supermarkt. Allerdings bemühen sich die Anbieter wohl, ökologische Verpackungen zu verwenden, wie beispielsweise Papiertüten/Kartons und Kühlmaterial aus Schafwolle. Dennoch fällt durch einzelne Kunststoffverpackungen der Lebensmittel, Gewürze, Kräuter und Nüsse etwas mehr Müll an als bei einem Einkauf im Einzelhandel.

Testbedingungen
Um ein faires und möglichst Objektives Urteil fällen zu können, testen wir jeden Kochbox-Anbieter über vier Wochen hinweg. Das ermöglicht uns ein weitgehend faires Urteil, ohne das persönliche oder geschmackliche Präferenzen im Vordergrund stehen.

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US-Wahlkampf 2016: Kampf der Twitter-Bots

Viele vermeintliche Pro-Trump-Tweets stamme von Bots.

Unglaublich aber wahr, in den USA kommt ein Großteil der Pro-Trump-Tweets von sogenannten Twitter-Bots. Ein Twitter-Bot ist ein Stück Software, ein Programm welches automatisch Texte generiert und dann über Twitter versendet.

Fan zum Schein
Rund ein Drittel aller Tweets von Nutzern, die sich während der TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten am 26. September 2016 für Donald Trump ausgesprochen haben, kam von Bots. Das hat eine aktuelle Studie von Forschern der University of Oxford herausgefunden.

Clinton-Bots
Donald Trump wirkte während der Fernsehdebatte sehr populär auf Twitter, doch anscheinend wurde der Hype hauptsächlich generiert als tatsächlich von Fans hervorgerufen, so die Forscher. Mehr als eine halbe Mio. Tweets (rund 33 Prozent) mit Pro-Trump-Statements, die innerhalb des Abends und in den folgenden vier Tagen veröffentlicht wurden, haben Computerprogramme erzeugt.

Auch für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton feuerten Bots Tweets ab. Doch die rund 137.000 per Computer erzeugten Twitter-Nachrichten innerhalb der gleichen Periode fallen für die Trump-Rivalin erheblich weniger ins Gewicht.

“Reale Leute können ein Script schreiben und einen Algorithmus benutzen, um regelmäßig spezifische Antworten zu twittern”, so Caroline Sanders von IBM. Besonders auf Twitter werden Bots gerne genutzt, um Positionen zu pushen.

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)
Das verwendete Plastik des Dyson v6 Total Clean wirkt marmoriert.(Foto: Thorsten Claus)

Der eine oder andere von Euch wird sich jetzt vielleicht fragen wie man auf einem so außergewöhnlichen Vergleichstest kommt. Aber die Antwort ist ganz einfach, ich brauchte einen neuen Staubsauger und habe daher beider Geräte getestet und dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Design & Preis
Bei dem Design hat der Dyson v6 Total Clean erwartungsgemäß die Nase vorn. Das mag wohl auch an dem besonderen Design Schwerpunkt der britischen Firma liegen. Gegen den Dyson v6 Total Clean wirkt der Thomas Multiclean X7 Aqua+ er etwas altbacken. Was beim zweiten Blick auf den Dyson v6 auffällt, ist das das bei dem Geräte verwendete Plastik irgendwie marmoriert wirkt. Es ist daher zu vermuten, dass es sich hierbei eventuell um recycelt Plastik handelt. Hingegen wirkt das beim Thomas Multiclean X7 verwendete Material reiner. Die unverbindliche Preisempfehlung des Dyson v6 Total Clean beträgt 499,00 Euro. Der UVP des Thomas Multiclean X7 Aqua+ beträgt hingegen nur 380,00 Euro. Wo hier der 120,00 Euro Preisunterschied begründet liegt, kann ich nicht genau sagen.

Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)
Thomas Multiclean X7 Aqua+ versus Dyson v6 Total Clean.(Foto: Thorsten Claus)

Handhabbarkeit
Als Erstes fällt einem beim Thomas Multi Clean X7 Aqua+ das sehr umfangreiche im Lieferumfang enthaltene Zubehörsortiment ins Auge. Auch sonst hat der Thomas Multi Clean X7 Aqua+ ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal, denn er kann mir als ein herkömmlicher Staubsauger, der nur Staub saugen kann. Der Thomas Multi Clean X7 verweint nämlich zwei Dinge in einem Arbeitsgang, dass saugen und das Nasswischen. Zum staubsaugen (mit fünf verstellbaren Stufen) lässt sich zusätzlich eine Pumpe zum Auftragen von Putzwasser dazu schalten. Der deutsche Hersteller hat das Gerät recht voluminös gestaltet, so bietet es im hinteren Teil Platz für einen Wassertank, einen nachgelagerten Filter und den Stauraum für den Herausnehmenbaren Staub und Wasser Behälter. Verbesserungsbedarf gibt es jedoch bei dem Thomas Multi Clean X7 welcher mit „Made in Germany“ wirbt bei der Fixierungsmöglichkeit der Teleskopstange.

Das Zubehörpaket des Dyson v6 Total Clean ist nicht ganz so umfangreich wie das des Thomas Multiclean. Bei dem Dyson v6 Total Clean sind jedoch alle üblichen Aufsätze wie z.B eine Polster- und Fugendüse oder Saugt-Pinsel mit dabei. Die Besonderheit des Dyson v6 Total Clean ist jedoch das der beutellose Staubsauger mit HEPA-Filter mittels Akku betrieben wird. Im Lieferumfang ist daher auch eine Halte- und Ladestation mit enthalten. Für das Saugen von hartnäckigem Schmutz lässt sich ein Turbomodus zu schalten. Speziell für das Saugen von Hartböden hat der Dyson v6 Total Clean eine extra Bodendüse spendiert bekommen, die den Schmutz besonders gut aufnimmt. Eine weitere im Lieferumfang enthaltene Bodendüse ist speziell für Teppichboden konzipiert.

Lautstärke
Im praktischen Einsatz der beiden Geräte fällt sofort auf, das der Dyson v6 Total Clean im Vergleich zum Thomas Multi Clean X7 Aqua+ recht laut ist. Zwar erhöht sich auch bei dem Thomas Multi Clean X7 Aqua+ der Lautstärkenpegel, sobald man ihn hoch regelt, dennoch ist dieser leiser als der Dyson v6 Total Clean.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder der beiden Geräte seine Vorzüge hat. Vor allem hatte mich Anfangs der Thomas Multi Clean X7 wegen seiner Kombination von Wischen und Nass-Trockensaugen beeindruck. Letztendlich habe ich mich jedoch für Dyson v6 Total Clean entschieden. Ausschlaggebend war hierbei nicht nur die größere Flexibilität, die der Akku Betrieb mit ca. 20 Minuten mit sich bringt. Sondern auch die kompakte Bauweise des Dyson v6 Total Clean, die es ermöglich, das Gerät platzsparend unterzubringen.

Jeder dritte Internetnutzer liest gerne regionale Blogs

Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)

32 Prozent der Internetnutzer lesen regionale Blogs, die sich ausschließlich mit aktuellen Nachrichten aus einer Region, einer Stadt oder einem Stadtteil beschäftigen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage unter 1.040 Internetnutzern im Auftrag des Bitkom.

Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)
Regionale Nachrichten-Blogs liegen im Trend. (Foto: hamburg-stadtteile.de)

Verlage ziehen nach

“Regionale und lokale Blogs haben sich als Ergänzung zu den klassischen Lokalmedien etabliert”, sagt Bitkom Geschäftsführer Bernhard Rohleder. Meist würden sie von freien Journalisten gegründet und finanzierten sich über Online-Werbung, Sponsoring oder Crowdfunding. Daneben experimentieren die etablierten Zeitungsverlage mit Blogformaten.

Beispiele gibt es viele: So betreiben der Berliner Tagesspiegel und das Hamburger Abendblatt eigene Stadtteil-Blogs, andere Zeitungshäuser kooperieren mit verlagsunabhängigen Bloggern. Inhaltlich bilden die Blogs das Leben im jeweiligen Einzugsgebiet ab und beschäftigen sich mit Lokalpolitik, Kultur, der regionalen Wirtschaft oder Sport.

Alle Altersklassen

Der Umfrage nach werden lokale Blogs in allen Altersklassen gelesen. Etwas über dem Durchschnitt nutzen sie die mittleren Altersgruppen: 34 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 35 Proz

ent der 50- bis 64-Jährigen. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 30 Prozent und in der Generation 65-Plus immerhin noch 26 Prozent.

“RecycleBot” erkennt Materialien anhand der Barcodes

Der RecycleBot will helfen Müll zu sortieren.

Der in der mittelitalienischen Provinz Frosinone beheimatete Programmierer Damiano Franco hat ein innovatives Verfahren zur Mülltrennung entwickelt. Mithilfe von “RecycleBot” werden die unterschiedlichen Materialien erkannt und automatisch sortiert. Unsicherheiten, wie sie beispielsweise beim Entsorgen von plastifiziertem Karton entstehen, sollen hierdurch beseitigt werden.

Für Private und Kommunen

“Die richtige Zuordnung erfolgt über einen an das Internet angeschlossenen Barcode-Leser”, erklärt der Erfinder. Durch den Zugriff auf eine spezielle Datenbank erkennt das Gerät in Echtzeit, um welche Art von Müll es sich handelt. Falls aus dem Netz keine passende Antwort dazu kommt, kann der Benutzer mittels einer der vier zur Verfügung stehenden Tasten die Klassifizierung selber vornehmen. Bei allen folgenden Sortiervorgängen erfolgt dann die Zuordnung automatisch.

Das Gerät hat die Abmessungen einer Spülmaschine und kann deshalb bequem in eine Einbauküche integriert werden. “Vorteile bietet die automatische Sortieranlage auch für die Gemeindeverwaltungen”, so der Inhaber eines Master-Abschlusses für Informationssysteme. Denn anhand der gesammelten Daten könnten die Kommunen ihre Abfallbeseitigung in Abhängigkeit von Zusammensetzung und Monatsaufkommen gezielter organisieren und die Müllwagen effizienter verteilen. Zudem könnten die Gemeinden selber entscheiden, welche Materialien zusammen mit anderen gemeinsam in einem Behälter zu sammeln sind.

Big Data: KI trifft Prognosen deutlich schneller & präziser

Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit der “Data Science Machine” eine neue Software entwickelt, die Menschen bei der Analyse von Big Data um Längen schlägt. Die getroffenen Vorhersagen erfolgten nicht nur wesentlich schneller, sondern auch erheblich akkurater. Bei der Entwicklung haben sich die Wissenschaftler das menschliche Gehirn und seine Analysefähigkeiten zum Vorbild genommen.

Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)
Neue Software für die Analyse von Big Data (Grafik: Markus Vogelbacher/pixelio.de)

Abstraktion schwer nachzubauen
“Bei dieser Art von maschinellem Lernen werden große Datenmengen statistisch analysiert, um bestimmte Muster automatisch aufzuspüren und zu verknüpfen”, erklärt Thomas Eiter, Computerwissenschaftler vom Institut für Informationssysteme an der Technischen Universität Wien. Das sei nichts grundsätzlich Neues und werde heute von vielen Forschungsgruppen auf der Welt versucht.

“Diese Vorgehensweise ist in vielen Bereichen sehr nützlich und wird wohl auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, unter anderem in der Medizin, wo man es beispielsweise mit großen Gen-Datenbanken zu tun hat”, führt Eiter aus. Doch bei solchen statistischen Verfahren bestehe immer die Möglichkeit, mathematisch Korrelationen zwischen Dingen zu finden, die in Wirklichkeit nichts miteinander zu tun haben. “Es ist kaum zu erwarten, dass man alle Probleme der menschlichen Intelligenz damit lösen kann – ich glaube zum Beispiel nicht, dass sich die sehr wichtige menschliche Fähigkeit zur Abstraktion auf diese Weise nachbauen lässt”, gibt der Computerwissenschaftler zu bedenken.

Genauere Vorhersagen realisierbar
Laut den Forschungsergebnissen hat der Prototyp der Data Science Machine 615 menschliche Teams von insgesamt 906 Gruppen in einem dreiteiligen Test bezüglich der Big-Data-Analyse geschlagen. In den ersten beiden Bereichen konnte das System zu 94 und zu 95 Prozent richtige Prognosen treffen. Im dritten Durchlauf waren es 87 Prozent. Während die Data Science Machine nur zwei bis zwölf Stunden brauchte, um eine Entscheidung zu treffen, hat diese Periode bei den menschlichen Teilnehmern ein paar Monate in Anspruch genommen.

FlixBus einmal und nie wieder!

Ich bin am letzten Freitag den 8. August 2014 das erste und letzte Mal mit der Firma FlixBus GmbH von Düsseldorf nach Berlin gereist. Nach meiner Anreise mit dem ADAC-Postbus entschied ich mich für eine Rückreise mit dem FlixBus. Dieses war ein großer Fehler, wie ich schon kurz nach der Ankunft mit 15 Minuten Verspätung am Düsseldorfer Omnibusbahnhof feststellen durfte.

Denn der FlixBus der mich nach Berlin bringen sollte war mindestens gefühlte 15 Jahre alt. Der betagte SETRA-Bus versprühte im Inneren den Charme der späten neunziger Jahre. Auch von außen sah der Bus so aus, als habe er schon eines mitgemacht. Als Erstes fielen mir im Fahrgastraum die fehlenden Verkleidungen und die rissigen Plastikklapptische auf. Als Nächstes stelle ich fest, das es im Bus keine Dreipunktgurte gab.

An das mobile Surfen war bei dem sehr schlechten WLAN-Signal mit Internetgeschwindigkeiten jenseits von ISDN und Akustikkoppler auch nicht mehr zu denken. Zudem gab es in dem „Oldtimer“ keine Steckdosen, mit denen man hätte, sein Handy, Notebook oder Tablet aufladen können.

Eine weitere Besonderheit dieses FlixBus war es auch, dass die im Bus beworbenen Snacks und Getränke nicht käuflich zu erwerben waren, weil sie schlicht fehlten. Am schlimmsten war jedoch die in der Bus-Mitte integrierte „Nottoilette“ die ihren Namen sicher nicht umsonst trug. Diese „Nottoilette“ war der Garant für eine permanent zunehmende Gestanks-Belästigung im Bus. Von den fehlenden Papierhandtüchern und den nur in homoerotischen Dosen vorhanden Klopapier mal ganz zu schweigen. Die Firma FlixBus GmbH hat das Maß des zumutbaren Ekels eindeutig überschritten, das hat selbst die Deutsche Bahn mit Ihren alten IC- und ICE-Zügen bisher noch nicht geschafft.

E-Mail-Panne: Twitter irritiert Nutzer mit unnötigem Passwort-Reset

E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)
E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)
E-Mail-Panne bei Twitter. (Bild: Twitter)

Auf Twitter hat sich heute Vormittag Panik breitgemacht. Der Grund: Nutzer berichteten, dass ihr Passwort zurückgesetzt wurde, weil ein Service, der nicht zum Kurznachrichtendienst gehört, auf das Konto zugreifen wollte. Der Tumult wurde bereits aufgelöst, die Klagen über eine mögliche Hacker-Attacke auf Twitter halten sich jedoch hartnäckig.

Unternehmen beschwichtigt
In einer prompt folgenden Aussendung ließ die Mikroblogging-Plattform wissen: “Wir haben aufgrund eines Systemfehlers unabsichtlich Password-Reset-Verständigungen ausgesendet. Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Nutzern für die Unannehmlichkeiten.”

Hacking- oder Phishing-Attacken sind also nicht der Grund für die Passwort-Resets, die etwa ein Prozent der Nutzer betroffen haben sollen. Das Passwort muss zwar von den Betroffenen geändert werden, man muss aber nicht befürchten, dass das Konto von einem anderen Service angegriffen wurde.

Ein typischer Versicherungsfall?

Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.
Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.
Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.

Als Journalist ist man bekanntlich häufig viel auf Reisen. Daher hatte ich für meine digitale Spiegelreflexkamera auch beim Kauf bei Saturn eine Plus-Garantie mit Diebstahlsschutz der Domestic & General Insurance PLC abgeschlossen.

Nun wurde mir am 5. Februar 2014 im Zug auf dem Weg zum Flughafen Brüssel mein großer Rucksack mit dem Foto- & Video-Equipment gestohlen. Der Fotorucksack lag wegen des vollen Zuges über meinem Kopf in der Gepäckablage neben meinem Koffer. Natürlich hatte ich den Diebstahl direkt am Flughafen bei der Polizei angezeigt. Zu Hause Angekommen, meldete ich den Diebstahl umgehend der Domestic & General Insurance PLC.

Die Domestic & General Insurance PLC schickte mir darauf hin mit der Post ein Schadenserfassungsformular zu, welches ich wahrheitsgemäß ausfüllte und am 10. Februar zusammen mit einer Kopie der Diebstahlsanzeige zurück an die Versicherung sandte.

Heute, Mittwoch der 19. Februar 2014, bekam ich eine Ablehnung mit der Begründung:

Der Diebstahl von Geräten, die zum Schadenszeitpunkt kurzfristig unbeaufsichtigt waren, ist nicht versichert.

Leider hat die Domestic & General Insurance PLC übersehen, dass ich die ganze Zeit am Platz war und folglich das Gepäck de facto nicht unbeaufsichtigt war. Jedoch scheint mein Fall kein Einzelfall zu sein, denn in einschlägigen Foren gibt es einige Beschwerden über die Domestic & General Insurance PLC. Auch ist dort zu lesen, dass die Domestic & General Insurance PLC Schadensmeldungen sehr schnell prüfe und umgehend ablehne.

Ich habe heute sofort Widerspruch gegen die Ablehnung der Regulierung durch die Domestic & General Insurance PLC eingelegt. Schließlich habe ich die Plus-Garantie mit Diebstahlsversicherung abgeschlossen, um im Fall eines Diebstahls Hilfe zu bekommen. Ich bin gespannt, mit welchen Ausreden die Domestic & General Insurance PLC das nächste Mal um die Ecke kommt. Auf ihrer Homepage wird die britische Versicherung mit dem Slogan “Mehr als eine Versicherung.” Hoffen wir, dass “mehr” nicht “Abzockmentalität” bedeutet.