Twitter 140 Zeichen sind Geschichte

Bei Twitter ist die 140 Zeichenbegrenzung Geschichte.

Nun ist es so weit, nach einer erfolgreichen Testphase, verdoppelt Twitter nun das Zeichenlimit von 140 auf 280 Zeichen. Jeder Nutzer kann ab sofort Tweets mit bis zu 280 Zeichen posten. Damit ist nun die alte 140-Zeichen-Regel endgültig Teil der Geschichte.

Kritiker sprechen bereits von der Abschaffung des signifikanten Alleinstellungsmerkmals des Kurznachrichtendienstes. Bereits in der Testphase entstanden kontroverse Diskussionen darüber, ob mehr Zeichen eine gute Idee sei. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen, 280 Zeichen lange Tweets können zur Überladung der Timeline führen.

Gewohnheit
Twitter beobachtete interessanterweise, dass während der Testphase die Probanden überraschenderweise fast alle innerhalb des alten Limits von 140 Zeichen blieben.

„Nur 5 Prozent der gesendeten Tweets waren länger als 140 Zeichen“, erklärt Aliza Rosen von Twitter.

Man könnte ihr an dieser Stelle entgegnen, dass es vielleicht am über Jahre hinweg gelernten Verhalten der Nutzer liegt.

Mehr Zeichen, mehr Interaktion
Besonders interessant ist, dass Twitter in der Testphase ermitteln konnte, dass länger Tweets auch automatisch zu mehr Interaktion führen. Das bedeutet: mehr Herzen und mehr Retweets. Ob dies ein Effekt ist, der einzig darauf beruht, dass die neue Zeichenlänge ein Novum darstellt, wird sich in Zukunft zeigen.

Die Zeitungsente im Zeitalter von twitter & Co.

Die gute alte Zeitungsente.
Die gute alte Zeitungsente.
Die gute alte Zeitungsente.

Ich gebe es unumwunden zu, ich nutze selber Twitter, Facebook & Co. Jedoch denke ich vorher nach was ich schreibe und plappere nicht einfach alles, nach was andere sagen. Leider habe ich heute den Eindruck gewonnen, dass diese viel wenig tun und stattdessen einfach nur drauf los zwitschern. Anstatt einen Moment lang zu überlegen ob das, was man dort Weiterleiter wirklich der Wahrheit entspricht.

Nicht dass dieses Phänomen neu ist, so etwas gab es auch schon zu Großvaters Zeiten. Es nannte sich damals wie heute „Ente“ genauer gesagt „Zeitungsente“. Ich wage es zu bezweifeln, dass dieses possierliche Tierchen jemals aussterben wird, auch nicht in Zeiten von Twitter und Co.

Google+

Google+
Google+
Google+

Ich habe erst einmal gewartet. Bis alle Blogger und nun auch (fast) jedes Printmagazin drüber geschrieben hat: Google+. Lang angekündigt startete Googles neuestes Social-Network-Projekt Ende Juni und brauchte nur zwei Wochen um die Grenze von 10 Millionen Nutzer zu sprengen. Google+ kann einiges, was andere wie Facebook nicht können, aber natürlich gibt es auch Dinge die Google+ (noch) nicht kann.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Google nicht so einen extremen Datenhunger wie Facebook hat. Auch das Handling der Kontakte ist bei Google+ intuitive und übersichtlicher in so genannten “Circles“ organisiert. Per Video-Chat kann man gemeinsam YouTube-Videos ansehen und mit dem “+1” gibt es ein Google eigenen „mag-ich-Button“.

Zudem sagte gestern, Mittwoch den 20. Juli 2011 der sagenumwobene und meist gut informierte Seriengründer Paul Ellen das knacken der 18 Millionen Grenze für Google+ voraus. Ich werde mich daher gleich mal auf die Suche nach den neuesten Zahlen machen …

P.S. Übrigens, mich findet man auch bei Google+

Social Media Nutzer teilen besonders gern Blogartikel

Facebook - Die neue Datenkrake. (Bild: Facebook)

Das “Teilen“, “Liken“ und “Weiterempfehlen“ von Webinhalten ist aus dem heutigen Alltag 2.0 kaum noch wegzudenken. Mit nur einem einzigen Klick können Nutzer ihren Kontakten in den sozialen Netzwerken zeigen, was ihnen gefällt, egal ob interessante Blogartikel oder Konsumgüter die man mit seinen Freunden teilt und weiterempfiehlt.

Nun hat eine Umfrage durch den Analysetool-Anbieter Spreadly ergeben, das Nutzer in erster Linie mit 44 Prozent auf den “Share“-Button klicken, um Webinhalte in ihrem Netzwerk zu teilen. Etwas weiter mit 27 Prozent folgen der “Like“-Button und mit 10 Prozent der “Empfehlen“-Button. Das beliebteste soziale Netzwerk zum Teilen von Inhalten ist nach wie vor Facebook mit 61 Prozent. Weit abgeschlagen folgen twitter mit 33 Prozent der Nennungen, Linkedin wurde nur von 7 Prozent befragten genannt. Google+ war zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht auf dem Markt.

Mit Freunden und Followern geteilt werden vor allem Blogartikel mit 39% und mit 24% Videos. An Informationen zu Produkten lassen 11 % andere mit teilhaben. Zwei Drittel geben Webinhalte aus einer Laune heraus oder zur Unterhaltung im Netzwerk weiter. Ein Viertel gibt an, strategisch zu teilen.

Interessant finde ich persönlich die Tatsache, dass die Hälfte der Befragten Inhalte nur in ihrer Freizeit von zu Hause aus mit anderen teilt. 40% hingegen teilten von der Arbeit aus interessante Funkstücke aus dem Netz. Lediglich zehn Prozent der Befragten teilen Inhalt von unterwegs aus mit dem Smartphone oder Notebook. Ich danke, dieser Wert dürfte sich in Zukunft noch stark hin zur mobilen Nutzung von Facebook & Co bewegen.

Neue soziale Funktionalität bei Google Analytik & Webmaster Tools

Google Analytik und Webmaster Tools wurden nun um ein paar neue Funktionen erweitert.

Google wird immer sozialer und seine Analyse Tools sind hierbei keine Ausnahme. Google Analytik und Webmaster Tools wurden nun um ein paar neue Funktionen erweitert, mit denen sich der durch Aktivitäten in sozialen Netzwerken erzeugte Traffic wie  tweets, likes oder Google +1s  messen lässt.

google-analytics-customer-journey

Nützlich ist Googles neue soziale Tracking-Funktion um die Wirkung von den verschiedenen sozialen Netzwerken auf die eigene Webseite zu erfassen. Es liefert dem Websitebetreiber hierbei detailliere Information über die Herkunft der Besucher und damit über die Wirkung von den verschieden sozialen Netzwerken auf die eigene Website.

Can I be your friend?

Eine nette Idee "Can I be your friend?"

Wir folgen, wir “liken”, wir verschicken Freundschaftsanfragen – soziale Netzwerke bestimmen mittlerweile das Leben von vielen von uns. Eine etwas andere Art des realen Social Media Alltages zeigt dieses satirische TWO BOYS-Video